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2 (1854)
Entstehung
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117
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/ünfrfljrtter (ßefanjj.

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53 .

©och, als bas StSgcftlb' fie übernntnben,

2US nun ihr gu|) ob all ben geifert

Äommt Ware Suft, mit füfjem .paud) »erbunbcn,

Die wonnig butd) bic hohe 8bne wel)t;

Srfrifdjenb, ifl bie Suft ju aiicn ©tunbcn,

®a nimmer ftd) bcr ©Wem bcS SBinbeS brc£)t,llnb ob bie ©onne rings am pimmel Weife,

Sr bfeibt beharrlich in bemfeiben ®leife.

54 .

[Rieht ftefjt man Ijiev, wie fonfl im SBcchfeltanj,

iöalb Sis, halb ©luth, halb Sicht, halb SfBolfcnfchatten,

©er pimmel ftrahlt in ewig Ijeitcrm ®Iauj,

llnb will nic^t [Raum beut groft, ber ®luth toerfiatten;

DiittgS fprotjt bcr ffiiefen ®riin, ber Slumcn firanj,

JiingS fühlt ber Säume Saub bie buftgen Sltatten.

2ln einem SBeihcr fteht toofl qirunf unb ®faft,

©ie ©ee, ben Serg behcrrfdjenb, ber fßalaft.

65 .

©er rauhe Söeg junWSerge »om ©eftabe[Rächt, ba() bic [Ritter SJiübigfcit befällt,

©rum gehn ftc langfant burd) bie blum'gen *pfabc,

SB» oft ihr guft an einer ©teile hält.

©ic troefnen Sippen locft ju frtfc^cm SabeSin reiner Quell bort, bcr »om gelfen fällt,

2luS breiter Slber fiürjt in taufenb ®atbenUnb rings baS ®rün bethaut mit bunten garben.

56 .

SS famnteln fld; bie SEBaffer in bcr Dlunbe,

3m tiefen Sette burd; bie 2lu ju jiehn,

Itnb fließen, plätfehernb mit gcfdroäljgem SRunbe,©iefbunfet immer unter fd;attgem (Sriin,