der um und häkelte das Kettchen vom Pfeifendeckel los,weil ihm noch zu rechter Zeit einfiel, daß es vielleichtweiter zu brauchen sey und bei gegenwärtiger Gelegen-heit erspart werden könne.
Nun ging der Marsch ohne länger» Aufenthalt fortzu den Ruinen des Thurmes. Doch beinahe hätte dieanfiihrende Makrone, die vormals im Schlosse gehaus'thaben wollte, de» Weg nicht gesunden. Cs gelang ihrerst nach einige» Verirrungen, an Ort und Stelle zukommen. Hier lauerte schon Jakob feit einer Stunde,und nährte mit allerhand brennbaren Materien einekleine Flamme, die von selbst aus einer Erdenkluft her-vorzulodern schien. Er verbarg sich hinter dem einge-stürzren Gemäuer, als er die weiße Gestalt heranleuch-tcn sah.
Sie ging mit langsamen abgemessenen Schritten beider Flamme vorbei und deutete mit der Hand darauf.Horneck starrte das Wunderfeuer an> und ließ gläubigden Pseifendeckel hineinfallen. Jetzt verschwand seineWegweiserin hinter den Trümmern mit diesen Worte»!
„Morgen um dir MitternachtWird die Hebung hier vollbracht!
Dvch sie soll Dir nicht gelingen,
Wenn Du wagst, den schlechten Wicht,
Dem Dein Kind in'S Auge sticht,
AlS Gehülsen mirzubringen.
Nur der Mann, der mir gefallt,
Hebt das Magdlein und das Geld." —
8 .
Die Absicht dieses Vorspiels war, dem Herrn vonHorneck alles Mißtrauen zu benehmen. Cr kannte die