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Papiere zurück. „Willst Du mich in der ersten Stundeunsers Wiedersehens beleidigen und wie einen Wuche-rer behandeln? — Du bist mir keinen Pfennig schuldig!Ich habe den Bettel längst vergessen." —
Es entstand ein Wettstreit der Großmuth. Der Haupt-mann fügte sich zwar bald, die für Wingolfen bezahlteSumme zurückzunehmen; doch damit war sein dankba-rer Freund nicht zufrieden, sondern drang ihm die an-gebotencn Wechsel von Neuem auf, und versicherte mitvielen Betheuerungen, daß er reich genug sey, eine halbeTonne Goldes kaum zu vermissen.
„Alle Wetter!" rief der Hauptmann. „Wenn daswahr ist, so hat Dich das Glück auf ein hohes Pferdgesetzt, und da mache ich mir denn weiter kein Beden-ken, von einem solchen Crösus landübliche Zinsen anzu-uehmen und mir also mein vor zwanzig Jahren aus-gelegtes Kapital doppelt wieder bezahlen zu lassen. Dochmehr keinen Deut! — Und ich würde mich auch dazunimmer entschlossen haben, wenn mir nicht eben ein-fiele, daß ich mit diesem Gelde ein gutes Werk stiftenund ein Paar junge Leute, die sich bis zum Sterbenlieben, glücklich machen kann." —
Er erklärte sich nun hierüber deutlicher gegen seinenFreund, und sie entwarfen mit einander unter Scherzenund Lachen einen Plan, den wir werden ausführensehen. Wingolf reiste hierauf noch in der Nacht ab,um in der nächsten Handelsstadt seine Papiere in klin-gende Münze zu verwandeln. Der Hauptmann gebotseinem Diener, Niemanden zu sagen, daß ein Fremderbei ihm gewesen sey. Auch Alberts Frage, was erfür einen späten Besuch gehabt habe, erhielt nur die