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kahles Hinterhaupt, an welchem sie sich nicht ergreifenund festhalten ließ.
Verdrießlich kam er nach Hause und machte sich Vor-würfe, dießmal nicht ganz klug gehandelt zu haben.Er faß, Tabak schmauchend, in so tiefen Gedanken, daßer die immer erlöschende Pfeife von Minute zu Minutewieder anzünden mußte. Am Ende gab diese Kalma'u-screi keine andere Ausbeute, als den Vorsatz, des fol-genden Tages wachsamer zu seyn und die Gelegenheitan ihrer behaarten Stirn zu fassen.
Unablässig den Hut in der Hand, schielte er währenddes nächsten Schauspiels immerfort in die Nachbarlogehinüber; doch kein Gcgcnblick belohnte diese Aufmerk-samkeit. Das Fräulein benahm ihm bisweilen sogardie Aussicht auf ihr Lilien- und Roscngesicht, indem sieden Fächer vorhielt, als wollte sie sich vor den Strah-len des nahen Kronleuchters schirmen. So kam dieZeit heran, daß am Schluß des Stücks der Vorhangfiel und die Zuschauer fortgingen. Frau von Riedanund ihre Tochter zögerten noch ein wenig. Der Baronstand lauschend und horchend. Endlich hörte er ihreLogenthür aufgehen. Er stürzte aus der seinigen. Abereine tosende Menschenfluth, die ihn ganz betäubte, wogtedraußen vorüber, und hatte schon das geliebte Mädchenverschlungen. Voll Verzweiflung sah er den geschwätzi-gen Strom hinab. Er glaubte das Engelsköpfchen ineiner kleinen Entfernung zu entdecken. Rasch warf ersich in die Fluth, theilte mit starken Armen die Wellen,erreichte die junge Dame, die er im Auge hatte, ergriffbeherzt ihre Hand, und sah mit Schrecken, daß ihmeine ganz fremde Person ins Gesicht lachte. Verblüfftzog er sich mit einem linkischen Kratzfuß zurück und ver-