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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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Sie kneipenUnd stäupenMit frechem GespürteDen Feldherrn baß.

Sie wälzen sogar wie ein FaßDen dicken Mann aus dem Bette,

Und tanzen zum Ende vom Liede,

Auf seinem Leichnam sich müde.

Nach diesem BalleVerstehen ste alle,

Die heillosen Nangcn,

Indem ste sanken:

.-Bestelle den süßen Brei,

Sonst plagen wir dich auf's Neu!"

Aber Herr Dominik hatte nicht Lust, seine» Naub-schatz durch Bewirthung der Roscnberg'schen Untertha-ncn zu schwache»; doch war er auch eben so wenig ge-neigt, seine» wohlgenährte» Leib fernerhin zu einemTanzboden herzuleihcn. Es gab einen Mittelweg: erkonnte sein Hanptlager an einen andern Ort versetzen.Dazu entschloß er sich n,n so lieber, da die Gegend umWittgau von den Heuschrecken des Krieges schon ganzansgezehrt war. Er rückte also am folgenden Tage mitseinem Heerhaufen einige Meilen weiter. Man glaubteallgemein, dieser plötzliche Aufbruch hänge mit dem Planedes Feldzugs zusammen. Das ließ sich der General sehrgern gefallen, und entdeckte keiner» Menschen, daß ihmdie Zwerge ein Treffen geliefert und ihn auf's Hauptgeschlagen hatten.

Kaum war er fort, so fand der Bnrgvogt in einerausgeplünderten Truhe, deren Deckel er mit Thränenaufschlug, einen schweren Geldsack, und auf einem an-gebundenen Zettel Bertha's unverkennbare Handschrift