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11 (1847) Kleine Romane und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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l.

Der lustige Tischrath.

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^n der guten Vorzeit, da die Menschen noch fröhli-cher waren, als wir es jetzt, leider! serzn können, gabes bekanntlich an den meisten fürstlichen Höfen Schalks-narren oder sogenannte lustige Tischrälhe. Diese Sittewar in mancher Rücksicht nicht ohne Nutzen, und mitRecht sagt Logau zu ihrer Vertheidigung:

Ein Herr, der Narren hält, thut gar nicht übel dran,Weil, waö kein Weiser darf, ein Narr ihm sagen kann.

Oer Herzog Hilarius von Granaten wie wir ihnund sein Land hier nennen wollen war vielleicht inDeutschland der letzte Fürst, der förmliche Hofnarrenim Sold hatte. Er konnte nicht ohne solche Lustigma-cher leben ; sie wurden aber in seinem Dienste nicht alt.Cs entlief oder starb einer nach dem andern; und dasich dergleichen Possenreißer von Handwerk bei der stei-gende» Silkenverfeinerung immer seltener machten, sowar Hilarius sehr bestürzt, als ein kurzweiliger Rath,

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