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Der schnödesten Verachtung DolchDrang nicht zu seinem Herzen;
Bei HauSoeeboten rief der Malch:
„Ei, ei, Mamsellchen scherzen!" —
Die junge Federheldin sannAuf Schwanke nun, den Pfaffen,
Der fühllos war bei Fluch und Bann,Vom Halse sich zu schaffen.
Sie dachte: Ließ ich eine NachtIhn auf der Waffe frieren,
So wurde wohl sich sacht und sachtSein Liebesmuth verlieren.
AlS nun daS Pfäfflein wieder kamUnd dreß und das begehrte,
Da sprach mit jungfräulicher SchamDie listige Gelehrte:
„Herr Pater, Hausbesuche mußIch mir im Ernst verbitten;
Ich habe köstlichen VerdrußDarüber schon gelitten.
Die lauschende Verläumdung machtVon mir gar bittre Glossen:
Drum Hab' ich mich vor ihr in AchtZu nehmen, fest beschlossen.
Wir wollen vor dem AngesichtDer Welt uns nie mehr sprechen,
Es gibt ein Oertchen, wo uns nichtDer Schmähsuchr Wespen stechen.
Der Weg ist Ihnen doch bekanntZu Augustins Kapelle? —
Nun auf dem Kirchhof linker HandIst die gemeinte Stelle.