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Er war so aufgebracht, daß er sich selbst mit einemBackenstrcich bediente. Nun aber dürstete er auch nachRache gegen den schamlosen Betrüger, der ihm diese falscheWaare untergeschoben hatte.
Ich will Dich brandmarken, Du magst sehn, wer Dubist! dachte er, und eilte zum flammenden Herde einesfleißigen Sckmids, den er in der Nachbarschaft arbeitensah. „Geschwind, lieber Meister, geschwind einen glühen-den Stab Eise»! Frag' er nicht lange, wozu? Nur ge-schwind, geschwind!"
Der gefällige Vulkan stieß eine tüchtige Stange in dieKohlen, zog sie nach wenigen Minuten flammenroth undfunkensprühend wieder heraus und übergab sie ihm. Erlief damit an's Fenster der Frau Zimmermeisterin zurück,klopfte und rief:
„Noch einen Kuß, du kleine Maus:
Ich sturme sonst das Haus."
Der Magister, dem es herzlichen Spaß machte, seinen^ schmutzigen Nachdruck noch einmal als Originalausgabe zuverkaufen, ließ ihn nicht lange warten, sondern reichte ge-schwind das vorige Ercmplar wieder zum Fenster hinaus.Aber der Advokat fuhr mit dem glühenden Eisen so derbüber das Titelblatt hinweg, daß der Nachkrucker vorSchmerzen laut aufschrie: „Hülfe! Wasser! Wasser!"
lieber diesen Nothschrei erwachte der Zimmcrmeister, undglaubte, das Wasser der Sündfluth komme. Daher hieber rasch, um sich flott zu machen, die Ankerseile seinesFahrzeugs entzwei, und es strandete krachend auf dem Bo-den. Der gesengte Magister wünschte sich jetzt nur einPaar kühlende Tropfen von der Sündfluth vergebens. Ermuß aber doch bei aller Pein, die ihm sein Brandschaden