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12 (1847) Schwänke. Mährchen und Erzählungen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Von seiner ManuSkraft wnren auchNur noch Nuinen da;

Doch baut' er sich nun einen BauchDen man mit Staunen sah.

Das Werk kam ihm sehr hoch zu stehn;Denn er verschrieb sich, traun!

Zu BaumaterialienFasanen und Kapaun.

DaS aber ist mir doch zu rund :

Es löschre gar der Schalk

Mit Wein aus Ungarn und Burgund

Bei diesem Bau den Kalk.

Der Erker, den er mit so schweren Kosten an seinemKörper anbaute, war bereits so groß, daß er schon seiteinigen Jahren nicht mehr sehen konnte, ob sein Kammer-diener die zwei Säulen des Hauptgebäudes schwär; oderroth bekleidet hatte. Mit diesen Stützen hätte sich zwarein Elephant zur Noth behelfen können; sie waren aberdennoch zn schwach, jene übermäßige Last zu tragen. ImZimmer kroch der dicke Herr, wie eine Schildkröte, voneinem Stuhle zum andern. Allein wenn er bei der Ta-fel an seinem Licblingsbau wieder tüchtig gearbeitet undalsdann Lust hatte, sich im Garten eine kleine Bewegungzu machen, so bediente er sich einer hierzu bcsoudeis er-fundenen Maschine. Sic bestand in einem weiche» Faul-bettchen, das auf einem zierlichen Schicbebock rubte.

Ais er es einwcihen wollte und sich recht behaglichdarauf ausgestreckt hatte, versuchte seine ganze männlicheDienerschaft vergebens, ihn von der Stelle zu bringen.Die Reihe kam endlich auch in aussteigendcr Linie an denSchulmeister und den Gcrichtshalter. Jener arme Hun-