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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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schien, dasselbe sei mehr der Vertheidigung als des Prunkeswegen erbaut worden

Unser militärischer Reisender, entzückt über die theilweiscnAnsichten des Schlosses, die ihm durch die Baumgruppen undWiesen geboten wurden, welche die alte Feudalfestung um-ringten, beschloß sich zu erkundigen, ob sie nicht eine nähereAnsicht verdiene, und ob sie Familiengemälde oder anderemerkwürdige Dinge enthalte, durch welche der Besuch einesFremden gerechtfertigt würde. Als er die Nähe des Parkesverlassen hatte, rollte sein Wagen durch eine reinliche undgut gepflasterte Straße und hielt an der Thüre eines stark be-suchten Gasthofes.

Bevor General Browne seine Reise fortsetzte, erkundigteer sich nach dem Eigenthümer des Schlosses, welches seineBewunderung erregt hatte; auch war er sehr angenehmüberrascht, als er den Namen eines Edelmanns vernahm,welchen wir Lord Woodville nennen wollen. »Wie glücklich'viele Jugenderinnerungen Browne's, sowohl auf der Schulewie auf der Universität, waren mit dem jungen Woodvilleverknüpft, hinsichtlich dessen er nach wenigen Fragen die Ge-wißheit erhielt, es sei derselbe, welcher jetzt dieß schöne Land-gut besitze. Vor wenigen Monaten war er durch den T>dseines Vaters zur Pairie erhoben worden; wie der Generalvom Wirt» erfuhr, nahm der junge Lord jetzt nach Beendigungder Trauerzeit in der hintern Jahrzcit des fröhlichen HerbfeSBesitz von seinem Familiengute, wobei ihn eine auSgewäflteGesellschaft von Freunden begleitete, um die Jagd in crierdurch Wild berühmten Gegend zu genießen.

Dies war für unfern Reisenden eine entzückende Rachr.cht.Frank Woodville war Richard Browne's untergeordneter undjüngerer Stubenkamerad auf der Schule von Eton und dannsein genauer Freund auf der Universität gewesen; ihre Ver-gnügungen und ihre Arbeiten waren dieselben; das etrlicheSoldaten-Herz schlug höher vor Vergnügen, als er veriahm,daß sein Jugendfreund einen so schönen Landsitz und eil Gutbesitze, welches, wie der Wirth ihm die Versicherung miteinem Kopfniken und einem Blinzeln der Augen gab, voll-kommen genügte, um seine Standeswürde zu crhaltm undzu steigern. Nichts war natürlicher, als daß der General