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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
909
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Die nächste Post vom Festlande wird Euch erklären, was Ihrznm Theil schon gesehen habt; laßt den Brief, wenn ich Euchrathen darf, nicht plötzlich in die Hände Eurer Schwester ge-langen."

Mit den Worten wünschte er der Lady Bothwell eine guteNacht. Die Beide» gingen, indem der Adept ihnen leuchtete,in die Hausflur, wo derselbe hastig einen schwarzen Mantelüber seine sonderbare Kleidung warf, die Thüre öffnete unddie beiden Damen der Sorgfalt ihres Dieners anvertraute.Nur mit Schwierigkeit konnte Lady Bothwell ihre Schwesterzum Wagen führen, obgleich derselbe nur etwa 20 Schritteentfernt war. Als sie nach Hans kamen, bedurfte Lady Fo-rester der ärztliche» Hülfe. Der Familicn-Arzt erschien und, schüttelte den Kopf, als er ihren Puls fühlte.

Hier ist," sagte er,eine heftige und plötzliche Erschüt-terung der Nerven eingetreten; ich muß die Ursache er-fahren."

Lady Bothwell gestand, daß sie den Geisterbeschwvrcr be-sucht hatten, und daß Lady Forester-äußerst schlimme Nach-richten hinsichtlich ihres Gemahls Sir Philip erhalten habe.

Dieser schurkische Quacksalber," sagte der Doktor,würdemich znm weisen Mann machen, wenn er in Edinbnrg bliebe;Ließ ist schon der siebente Fall heftiger Nervenleiden, den ermir für meine Praxis durch die Wirkung des Schreckens her-geschafft hat."

Er untersuchte alsdann die beruhigende Arznei, welcheLady Bothwell, ohne daran zu denken, in der Hand hielt,kostete dieselbe und erklärte, sie entspreche der ganzen Ge-schichte und würde den Gebrauch des Apothekers für alle Zu-kunft beseitigen. Alsdann schwieg er, warf der Lady Both-well einen sehr ausdrucksvollen Blick zu und sagte zuletzt:wie ich glaube, darf ich Eurer Ladyschaft wohl keine Frageüber das Treiben dieses Hexenmeisters vorlegcn."

Allerdings, Doctor," erwiderte Lady Bothwell,betrachteich die Vorgänge als solche, die meiner Verschwiegenheit an-vertraut sind; obgleich der Mann vielleicht ein Schelm ist, somüssen wir doch, da wir so thöricht waren, ihn zu befragen,auch lo ehrlich sein, seinen Rath zu befolgen."

Ob er vielleicht ein Schelm ist? Still, still," sagte