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dent des Rat-es wohnte — ein fähiger und thätiger abergewissenloser Mann, von welchem man vermuthete, daß erweder in seinen eigenen Angelegenheiten, noch in denen derCompagnie, hinsichtlich der Mittel jemals bedenklich sei, wo-mit er seinen Zweck zu erreichen pflegte. Ein Schlag an einekleine Hinterthüre wurde von einem schwarzen Sklaven beant-wortet, welcher MivdlemaS in das nothwcndige Zubehör ei-ner jeden Regierung, in eine Hintertreppe führte; diese brachteihn wieder in das Kabinet des Braminen Popiah, des Du-basch oder Haushofmeisters jenes gewaltigen Mannes, ver-mittelst dessen er hauptsächlich seine Verbindungen mit deneingeborenen Höfen unterhielt und viele gcheimnißvolle Jn-triguen ausspann, die er seinen Kollegen im Regierungörathenicht mittheilte. Man erweist vielleicht dem schuldigen undunglücklichen MiddlemaS Gerechtigkeit durch die Annahme, erwürde, im Falle er die Vermittlung eines brittischen Beam-ten benutzt hätte, dazu bewogen worden sein, daß er derGnade der Regierung sich anheim gegeben, seinen ganzenscheußlichen Handel mit Tippu dargelcgt, auf seine verbreche-rischen ehrgeizigen Plane verzichtet und alle seine Gedankenauf die Rettung der Meine Gray gerichtet haben würde, be-vor dieselbe außerhalb des Bereiches brittischer Macht ge-bracht worden wäre; allein die magere dunkelfarbige Gestalt,die in Gewändern von Gold gesticktem Mouffelin gekleidetvor ihm stand, war die Popiah's, eines Mannes, welcher alsMeister in Plänen der Finsterniß bekannt war, eines orien-talischen Machiavell's, dessen vorzeitiges Stirnrunzcln dasErgebniß mancher Jntrigue waren, worin das Leben der Ar-men, das Glück der Reichen, die Ehre der Männer und dieKeuschheit der Frauen ohne Bedenken der Erreichung einespolitischen oder Privatvortheils geopfert worden waren. Er