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Miß Gray, allein meine Zunge wendet sich ebenso wie meinHerz vergessenen Zeiten wieder zu. Weßhalb seid Ihr hier?Weßhalb bei diesem Weibe?"
„Die Dame ist allerdings nicht so, wie ich erwartete,"antwortete Menie, „ich darf aber keine Vorurtheile wegenfremdartiger Sitten fassen, nachdem ich einmal den entschei-denden Schritt gethan habe; sie ist ohnedem aufmerksam undgroßmüthig in ihrer Weise, und bald werde ich," sie machteeine Pause und fügte dann hinzu: „Unter besserem Schutzestehen."
„Unter dem von Richard MiddlemaS?" fragte Hartley mitstockender Stimme.
»Ich sollte vielleicht die Frage nicht beantworten, alleinverstellen kann ich mich nicht, und denen, welchen ich ver-traue, vertraue ich gänzlich. Ihr habt richtig errathen, HerrHartley;" fügte sie stark erröthend hinzu, „ich bin hieher ge-kommen, um mein Schicksal mit dem Eures alten Gefährtenzu vereinigen."
„Also ist es so wie ich besorgte!" rief Hartley aus.
„Weßhalb solltet Ihr Besorgnisse hegen, Herr Hartley?"sagte Menie Gray, „ich hielt Euch für zu edelmüthig. Sicher-lich solltet Ihr den Zank, der sich vor so langer Zeit ereig-nete, durch Verdacht und Haß nicht weiter fortsctzen."
„Wenn das Gefühl des Hasses in meiner Brust verweilte,so würde ich wenigstens der Letzte sein, mich Euch aufzu-drängen, Miß Gray," erwiderte Hartley, „nur Euret-halben und wegen Eures Wohles allein bin ich wachsam.Wißt Ihr, wer die Person — jener Herr ist, dem IhrEuer Glück anvertrauen wollt — wißt Ihr in welcheiti Dienster steht?"
„Ich weiß Beides, vielleicht genauer wie Ihr, Herr Hart-