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„Stand er in einem Verhältnisse oder in irgend einer Ver-bindung mit diesem Weibe?"
„Frau Fama hat uns so in unserem Loche berichtet. Derarme Jack Ward erhielt die Bastonade, weil er ihre Ver-dienste in einer Parodie der Opern-Arie feierte:
Noch nie schuf die Natur ein Paar,
Das so sich für einander eignet."
Hartley konnte nicht länger zuhören. Das Schicksal derMenie Gray, mit solch' einem Manne und solch' einem Weibeverknüpft, drang auf seine Phantasie in den furchtbarstenFarben ein; er war im Begriff sich aus dem Gedränge derGäste nach einem Orte zu begeben, wo er seine Gedankensammeln und bedenken könne, was für ihren Schutz zu thunsei, als ein schwarzer Bedienter ihn am Arm berührte undzugleich eine Karte in seine Hand legte, auf welcher stand:»Miß Gray bei Mrs. Montreville, im Hause von Ram SingCottah in der schwarzen Stadt." Auf der Rückseite warmit einem Bleistift geschrieben: „8 Uhr Morgens."
Die Angabe ihrer Wohnung enthielt natürlich eine Er-laubnis oder vielmehr eine Einladung sie zur festgesetztenStunde zu besuchen. Hartley's Herz schlug bei der Erwar-tung, sie noch einmal zu sehen, und noch höher bei dem Ge-danken, ihr dienen zu können; er dachte wenigstens, wennihr Gefahr nahe ist, wie man beargwöhnen muß, so soll ihrein Rathgeber und im Nothfall ein Beschützer nicht fehlen;zugleich jedoch empfand er die Nothwendigkeit, sich mit denUmständen ihres Falles und den Personen besser bekannt zumachen, mit denen er in Verbindung zu stehen schien. Buttlerund Mercer hatten sehr zum Nachtbeil derselben gesprochen,allein Butler war etwas geckenhaft, und Mercer pflegte gernzu klatschen. Während er überlegte, welchen Glauben er