Auge des Generals heftete und mit leiser, aber fester Stimmesagte: „Wahnsinniger, wollt Ihr Eure Kinder tödten?"
Der General schien in seinem Entschluß zu wanken, ver-suchte jedoch noch immer an ihm vorüberzustürzen. Hartleyjedoch ergriff ihn bei dem Rock-Kragen mit beiden Armen undsagte: „Ihr seid mein Gefangener, ich befehle Euch, mir zufolgen."
„Ha, Gefangener, ein Hochverrats Hund, du sollst ster-ben!" —
Der Wahnsinnige zog einen Dolch aus seinem Busen »ndHartley's Kraft und Entschlossenheit würden ihm vielleichtnicht das Leben gerettet haben, wenn nicht Winter des Ge-nerals rechte Hand ergriffen und ihn entwaffnet hätte.
„Wohlan, ich bin Euer Gefangener," sagte er, „behandeltmich höflich und erlaubt mir, meine Frau und Kinder zusehen."
„Morgen sollt Ihr sie sehen," sagte Hartley, „folgt mirsogleich und ohne den geringsten Widerstand!"
General Witheringto» folgte wie ein Kind mit dem Aus-druck eines Mannes, welcher für eine Sache leidet, deren ersich rühmt.
„Ich schäme mich nicht meiner Grundsätze," sagte er, „ichbin Willens, für meinen König zu sterben."
Hartley fuhr fort, auf den Kranken das Uebergewicht, daser so erlangt hatte, zu üben, ohne seine Raserei dadurch zuerwecken, daß er der phantastischen Vorstellung seiner Einbil-dungskraft widersprach.
Er ließ ihn in sein Zimmer führen und sah, wie er ruhigzu Bett gelegt wurde. Dann gab er ihm eine starke, nieder-schlagende Arznei, ließ einen Diener im Zimmer schlafen undwartete bei dem Unglücklichen bis zum nächsten Morgen.