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Er beschloß seinen Einfluß für seinen alten Gefährten zu ver-wenden, indem er sich darauf verließ, daß die militärischeHartnäckigkeit des General Witherington in Betracht des kürz-lich ihm erwiesenen Dienstes sich erweichen lasse. Auf seinemWege zum Hause des Generals, gegenwärtig seinem fortwäh-renden Wohnort, untersuchte er das Packet, welches Middle-mas ihm überreicht hatte. Es enthielt ein einfach eingefaß-tes Miniaturbild der MenieGray und den Brillantring, wel-chen Doktor Gray Richard als die letzte Gabe seiner Mut-ter cingehändigt hatte. Das erste dieser Andenken entlockteHartlcy einen Seufzer, vielleicht eine Thräne und eine trau-rige Erinnerung.
„Ich besorge," dachte Hartley, „daß sie keine würdige Wahlgetroffen hat, allein sie soll glücklich sein, wenn es in meinerMacht liegt, sie glücklich zu machen."
Im Hause des General Witherington angelangt, begabsich der Doktor in's Krankenzimmer und brachte dann denEltern die erfreuliche Kunde, daß die Wiederherstellung derKinder sich als gewiß betrachten lasse.
„Möge der Gott Israels Euch sagen," sagte die Dame,indem sie aus Erregung zitterte, „du hast die Thräne ausdem Auge der verzweifelnden Mutter gewischt und dennoch,ach, sie muß noch fließen, wenn ich an meinen Cherub Reu-ben denke — ach, Herr Hartley, warum haben wir Euch nichteine Woche früher gekannt — mein Liebling wäre alsdannnicht gestorben."
„Gott gibt und nimmt, Mylady," erwiderte Hartley; „Ihrmüßt bedenken, daß zwei von dreien Euch wieder gegebenfind. Die Vermuthung, daß dieselbe Behandlung, die ichbei den jetzt Genesenden anwandte, auch die Heilung ihresBruders bewirkt haben würde, ist von jeder Gewißheit weit