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ihrer Freundschaft; im gegenwärtigen Fall trat dieß jedochnicht so schnell ein-
MiddlemaS gab wirklich seine Einwilligung, sich mit seinemGefährten nach der Insel Wight zu begeben, vielleicht weilsein ganzer Plan der indischen Reise und alle darauf gebau-ten Hoffnungen durch einen Zank mit demselben vereiteltworden wären. Er änderte jedoch seine Absicht, seinem Ka-meraden sein kleines Vermögen zu vertrauen, damit er das-selbe nach erforderlicher Gelegenheit anlege, und beschloßselbst die Verwendung seines Geldes zu beaufsichtigen, wel-ches in der Form von Banknoten in seinem Reisekoffer sichergeborgen wurde. Als Kapitän Hillary fand, daß einigedarüber von ihm gegebene Winke mißachtet wurden, schien ernicht weiter daran zu denken.
Die Reise wurde sicher und schnell zurückgelegt; das Schiffwarf bald die Anker beim Städtchen Ryde aus, nachdem esan den Küsten jener schönen Insel vorbeigefahren war, welcheNiemand vergißt, der sie einmal gesehen hat, nach welchemTheile der Welt ihn auch sein zukünftiger Pfad führen mag.Da die Wellen ungemein ruhig waren, empfand Richard dieVerminderung der Seekrankheit, welche auf einem beträcht-lichen Theil der Uebersahrt seine Aufmerksamkeit mehr alsalles Andere in Anspruch genommen hatte.
Der Kapitän der Brig hatte zu Ehren seiner Passagiereund aus Neigung zu seinem alten Schulkameraden ein Zeltauf dem Verdeck ausschlagen lassen und lud sie zu einem klei-nen Mahle ein, bevor sie das Schiff verlassen würden. Sce-krebse, Fischpasteten und andere Leckereien des Seelebenswaren in unverhällnißmäßiger Masse zur Zahl der Gästeaufgetischt; der darauf folgende Punsch war ausgezeichnetund merkwürdig stark. Kapitän Hillary ließ die Gläser krei-