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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Thor-eit verscheuchen, wir wollen bald mit Euch eine TasseTbce trinken, denn der Doctor und ich, wir sind keine Trun-kenbolde."

Vier Jahre nach diesem Gespräche trat das Ereigniß ein,dessen Möglichkeit der Stadtschreiber angedeutet hatte; FrauGray beschenkte ihren Gemahl mit einer kleinen Tochter.Allein Glück und Unglück sind in dieser Welt unter demMonde sonderbar gemischt. Die Erfüllung seines ängstlichenWunsches nach Nachkommenschaft war mit dem Verlust seinereinfachen und gutmüthigen Gattin begleitet einer derschwersten Schläge, womit das Schicksal den armen Gideonheimsuchcn konnte; sein Ha»S wurde durch dasselbe Ereignißverödet, welches einige Monate zuvor seiner demüthigen Woh-nung neue Freude verheißen hatte.

Gray fühlte den Schlag, wie Menschen von Verstand undFestigkeit ein entscheidendes Unglück ausnehmcn, von dessen Wir-kungen sie sich niemals wieder vollkommen aufzurichten hoffen.Er vollbrachte die Pflichten seines Gewerbes mit derselbenPünktlichkeit wie früher, war gut gelaunt und sogar seinemAeußern nach heiter in seinem Verkehr mit der Gesellschaft;allein der Sonnenschein seines Daseins war verschwunden.Jeden Morgen vermißte er die liebevollen Aufträge/ welcheihm empfahlen, für seine eigene Gesundheit Sorge zu tragen^während er sich bemühte, diesen Segen seinen Kranken wiederzu crtheilen. Wenn er jeden Abend von seiner ermüdendenRunde heimkehrte, so geschah es ohne Bewußtsein der gütigenund liebevollen Aufnahme seiner Frau, die ihm alle kleinenEreignisse des Tages eifrig erzählte, und mit Theilnahme an-hörte. Sein Pfeifen, das er hell und stark ertönen ließ, wenner den Kirchthurm von Midvlemas erblickte, schwieg jetzt fürimmer; es senkte sich des Reiters Haupt, während das müde