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Geschrei, als würden bei einem Wettrennen am AuSlaufeplatzder Pferde Wetten ausgeboten: „eine halbe Pinte auf LuckieSimson!" — „alte Peg Tamson, halte dich gegen das Feld-in!" — „lauf schneller, Alison Jaup, Ihr könnt die Andernnoch zu Tode Hetzen!" — „lauft geschwind nach dem Hügelzu, Mädchen, sonst wird ein altes Weib unter euch zer-platzen!" Diese und tausend ähnliche Spöttereien schalltendurch die Luft, ohne von den ängstlichen, den Wettlauf halten-den Weibern beachtet oder gehört zu werden, deren Zweckallein dahin gerichtet zu sein schien, wer des Doctors Thürezuerst erreichen werde.
„Gott schütze uns, Doctor, was kann das zu bedeutenhaben," sagte Mistreß Gray, eine Frau, deren Charakter der-jenige eines gutmüthigen Dummkopss war, „dort halten PegTamson, Jean Simson und Alison Jaup ein Wettrennen aufder Straße des Dorfes!"
Der Doctor, welcher nur einen Augenblick zuvor seinennassen Ueberrock ans Feuer gehängt hatte (denn er war soebennach einem langen Ritt vom Pferde gestiegen), eilte die Treppehinab, indem er eine neue Gelegenheit für seinen Dienst ver-muthete; es war für ihn ein glücklicher Umstand, daß dieselbe,nach dem Charakter der Boten zu schließen, sich im Dorfeselbst, und nicht außerhalb desselben vorfand.
Er hatte gerade die Thüre erreicht, als Luckie Simson,eine der Wettrennenden, auf die kleine vor dem Hause liegendeFläche kam. Sie war den Uebrigen voran gelaufen und hatteihren Platz behauptet, für den Augenblick jedoch auf Kostenihres Sprachvermögcns, denn als sie zum Doctor gelangte,schnaufte sie wie ein Nordkapcr, wobei ihr loses Kopftuch vonihrem Gesicht zurückflatterte; sie machte die heftigsten An-strengungen, um zu sprechen, ohne jedoch ein einziges ver-