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„Da der Doctor eine große Familie und nur ein sehr be-schränktes Einkommen zum Unterhalt derselben besaß, da er
ferner vernahm, daß D. endlich die Gewohnheiten der
Mäßigkeit und des Fleißes angenommen habe, so gab erseine Einwilligung, der sich auch Emma's Mutter vollkommenanschloß.
„Weil D.mit den beschränkten Vermögensverhält-
niffen des Doctors bekannt war, übersandte er eine Geld-summe, damit Emma in Edinburg ihre Erziehung für denOrient vervollständigen und sich für ihre Reise nach Indienausrüsten könne. Sie sollte sich in Shcerneß an Bord einesFahrzeugs der Compagnie nach einem indischen Hafen einschif-fen. an welchem Orte, wie er schrieb, er ihre Ankunft miteinem Gefolge erwarten wolle, welches sich für eine Personseines Ranges in der Gesellschaft eigne.
„Emma reiste von ihres Vaters Hause noch zu rechterZeit ab, um sich die von ihrem künftigen Gemahle vor-s geschlagene Ueberfahrt zu sichern. Sie war von ihrem ein-
zigen Bruder begleitet, welcher bei ihrer Ankunft in Sheerneßeinen gewissen C... antraf; derselbe war ein alter Schul-kamerad von ihm und jetzt der Kapitän des Schiffes, aufwelchem Emma die Reise nach Indien zurücklegen sollte-
„Der Doctor sprach den besonderen Wunsch aus, daß seineTochter der Sorgfalt dieses Herrn von dem Augenblick ananvertraut würde, wo sie die Ufer von Großbritannien ver-lasse, bis die beabsichtigte VermählungS-Ceremonie bei ihrerAnkunft in Indien nach Gebühr vollbracht sei — ein Auftrag,welchen der großmüthige Schiffskapitän ohne Bedenken an-nahm.
„Bei der Ankunft des Schiffes im bestimmten Hafen be-fand sich dort D.mit einem großen Gefolge berittener