Die Tochter des Wundarztes
Einleitung.
Das Hauptcrcigniß zu vorliegender Erzählung wurde demVerfasser durch Herrn Train von Castle Douglas einstens beimFrühstücke mitgetheilt- Er bat denselben, ihm die Erzählungschriftlich zu übersenden, und zwar wo möglich in der Form,wie er sie mündlich gegeben hatte. Herr Train hat diesenWunsch erfüllt; sein schristlicher Bericht gelangte jedoch nachAdbotsford erst im Juli 18Z2, nachdem die vorliegende Er-zählung 1827 schon im Druck herausgegeben war; der Ver-fasser konnte sie also in seiner ersten Ausgabe nicht mittheilen.Wir geben sie hier als die wirkliche Begebenheit, worauf dieErzählung Sir Walter Scotts beruht.
„In dem alten Städtchen Stock of Fife fand sich vielleichtkein Einwohner, dessen Thätigkeit so bcmerkenswerthe Folgenhatte, als diejenige von Davie Duff, gewöhnlich der Thanevon Fife genannt — ein Mann, welcher von sehr niedrigerGeburt sich zu der Würde eines Nathsherrn seiner Vater-stadt emporschwang; durch Fleiß und Sparsamkeit in seinerJugend erlangte er die Mittel, um ganz allein auf eigene