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„Wir haben kein Zweipfennigbier," erwiderte Ralph Hes-kett, der Wirth; „da du aber deinen eigenen Tabak findest,so wirst du auch wohl dein eigenes Getränk finden; ich denkemir, das ist der Brauch in deinem Vaterlande.
„Schäme dich, Wirth," sagte die Wirthin, eine aufge-räumte, geschäftige Hausfrau, welche sich beeilte, den Gastmit Getränk zu versehen. „Du weißt sehr wohl, was derfremde Herr braucht, und eS ist dein Gewerbe, höflich zusein, Mann; du mußt wissen, daß der Schotte einen sicherenPfennig zahlt, wenn er auch nur dünnes Bier trinkt."
Ohne diesen Ehedialog zu beachten, nahm der Hochländerdie Kanne in die Hand, wandte sich im Allgemeinen an dieGesellschaft und trank, nachdem er den Anwesenden den fürAlle angemessenen Trinkspruch ausgebracht hatte, „einen gu-ten Markt, ihr Herren."
„Der Markt ist desto besser, je weniger der Wind unsKäufer aus Norden herweht," sagte einer der Pächter, „undje weniger hochländisches Krüppelvieh -ieher kömmt, um eng-lische Wiesen abzufressen."
„Seele meines Leibes, darin habt Ihr Unrecht, meinFreund," erwiderte Robin mit großer Fassung; „ihr fettenEngländer seid es, die unser hochländisches Vieh essen, diearmen Dinger!"
„Ich wünschte, daß ein Abgrund sich aufthäte, um AlleEure Viehtreiber zu verschlingen," sagte ein Zweiter; „einschlichter Engländer findet sein Brod nirgends mehr, wo einervon ihnen gewesen ist."
„Oder ein ehrlicher Diener kann nicht mehr die Gunstseines Herrn bewahren, denn fie schleichen sich zwischen ihmund dem Sonnenschein ein," sagte der Verwalter.