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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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um Anweisungen über ihr weiteres Verfahren zu ersuchen.Da das Verbrechen militärischer Art war, erhielten die Sol-daten von demselben den Auftrag, ohne Verzug den Gefan-genen nach Dunbarton zu bringen.

Die Ohnmacht der Mutter von Hamish währte lange Zeit,vielleicht um so länger, weil ihre Körperkräste, so groß sieauch sein mochten, durch ihre vorhergehende dreitägige Erre-gung sehr erschöpft sein mußten. Sic wurde zuletzt aus ihrerErstarrung durch weibliche Stimmen erweckt, welche denCoronach oder die Todtenklage mit klatschenden Händen undlauten Ausrufungen schrieen, während von Zeit zu Zeit dietraurige Melodie eines dem Clan Camcroii eigenthürnlichenKlageliedes, auf dem Dudelsack gespielt, ertönte.

Elspat fuhr empor, als erwache sie von den Todten, ohnegenaue Erinnerung des Auftritts, welcher vor ihren Blickensich ereignet hatte. Weiber waren in der Hütte, welche denLeichnam in dessen blutigen Mantel hüllten, bevor sie ihn vondem verhängnißvollen Orte wegirugcn.Weiber," sagte sie,indem sie auffuhr und zugleich deren Gesang sowie derenArbeit unterbrach sagt mir, Weiber, singt ihr das Todten-lied von Mac Dbonuil Dhu im Hause von Mac Tavish Moor?"

Wölfin, schweige, mit deinem unheilvollen Geheul," er-wiederte eines der Weiber, eine Verwandte des Vorstorbenen,laß uns unsere Pflicht unserem geliebten Verwandten er-weisen; nie wird ein Coronach gerufen oder ein Klageliedfür dich oder deinen blutigen Wolf gespielt werden. DieRaben werden ihn am Galgen fressen, und die Füchse undwilden Katzen werden deinen Leichnam ans den Bergen zer-reißen. Verflucht sei der, welcher deine Gebeine segnen odereinen Stein zu deinem Leichenbügel hinzufügen wird!"

Tochter einer albernen Mutter," erwiderte die Wittwe' 34 *