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Kameraden zu erreichen und ihn um seine Gesellschaft zurnächsten Tagereise zu ersuchen; da aber crschrack er, als erbei dem Fremden die weiße Cocarde, das verhängnißvolleAbzeichen erblickte, welches in den Hochlanden geächtet war-Die Gestalt des Mannes war groß, und im Umriß lag etwasSchattenhaftes, welches seine Größe noch vermehrte; seineBewegungsweise, welche eher dem Gleiten als dem Gehenglich, erfüllte Hamish mit abergläubischer Furcht über denCharakter des Wesens, welches im Zwielicht ihm voranging.Er suchte nicht länger den Fremden cinzuholcn, sondern be-gnügte sich damit, ihn im Auge zu behalten, nach dem beiHochländern gewöhnlichen Aberglauben, daß man übernatür-lichen Erscheinungen sich nicht ausdrängen, aber auch ihreGegenwart nicht vermeiden dürfe, sondern es ihnen überlassenmüsse, ihre Mittheilungen zurückzuhalten oder zu geben, jenachdem cs in ihrer Gewalt stehe, oder der Zweck ihres Auf-trages es erheische. Auf einer Anhöhe an der Straße, woder Fußpfad auf Elspats Hütte einbog, blieb der Fremdestehen und schien zu erwarten, daß Hamish hinauskommc. AlsHamish seinerseits sah, daß er an dem Gegenstände seinerBesorgniß vorüber müsse, nahm er seinen Muth zusammenund näherte sich dem Orte, wo der Fremde sich aufgestellthatte. Dieser wies zuerst auf Elspats Hütte, und machte mitArmen und Händen eine Bewegung, welche ihm anzudeutenschien, daß er sogleich in dieser Richtung abgehen solle. EinenAugenblick später war die Gestalt mit dem hochländischenMantel nicht mehr zu erblicken — Hamish konnte nicht be-stimmt sagen, daß sie verschwunden sei, denn Felsen und ver-krüppelte Bäume waren genug vorhanden, um ein Versteckdarzubieten; nach seiner Meinung aber hatte er den Geistvon Mac Tavish Mhor gesehen, welcher ihm die Warnung