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flattern wurden, welche unter strengen Strafen den Gebrauchder National - Kleidung, sowie alle Zubehör hochländischerRitterschaft untersagt hatten. Für alles dicß gestatteteihre heftige Einbildungskraft nur den Zwischenraum wenigerTage.
Sobald diese Meinung einen festen und ernstlichen Besitzvon ihrer Seele genommen hatte, richteten sich ihre Gedankenauf den Empfang ihres Sohnes an der Spitze seiner Anhän-ger in der Weise, worin sie ihre Hütte für die Rückkehr sei-nes Vaters ausznschmücken pflegte. Lebensmittel konnte sienicht liefern, und hielt auch dieß für einen unwesentlichenUmstand, denn die glücklichen Freibeuter würden ihr Viehheer-den herbeitreiben. Das Innere ihrer Hütte ward aber fürderen Empfang in Bereitschaft gesetzt; der Branntwein wardin größerem Maße gebraut und destillirt, als man es beieiner einsam lebenden Frau für möglich hätte halten sollen.Ihre Hütte ward eingerichtet, daß sie gewissermaßen für einenTag der Freude geschmückt schien. Sie ward gefegt und mitZweigen verschiedener Art, wie das Haus einer Jüdin amLaubhüttenfest, ausgeschmückt. Das Produkt der Milch ihrerkleinen Heerde ward in so mannigfachen Formen zubereitet,als ihre Geschicklichkeit es gestattete, um ihren Sohn unddessen Genossen zu bewirthen, die sie mit ihm zu empfangenerwartete. Der hauptsächlichste Schmuck, den sie mit dergrößten Mühe sammelte, war die scharlachrothe, sogenannteZwergmaulbeere, die sich nur auf sehr hohen Bergen undauch dort nur sehr sparsam vorsindet. Ihr Gemahl, odervielleicht einer seiner Ahnen, hatte dieselbe als Familienzeichenangenommen, weil sie zugleich durch ihre Seltenheit die ge-ringe Zahl seiner Stammesgenoffen, und durch die Orte, wosie wächst, die ehrgeizige Höhe seiner Ansprüche andeutete.