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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
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Diese alten Besitzer waren also nicht gütig gegen dieArmen?" fragte ich etwas bitter, denn ich hatte erwartet, dasLob meiner Ahnen zu vernehmen, obgleich ich daran zweifelte,daß mir mein eigenes aufgetischt würde.

Sie waren nicht böse gegen die Armen, und das ist etwas.Sie waren gerechte, anständige Leute; arme Geschöpfe, diedreist genug zum Betteln waren, erhielten Almosen und einenWillkommen. Die Croftangrp's gingen aufrecht vor Gottund Menschen und, wie ich zuvor sagte, thaten sie wenig Bö-ses, wenn sie auch wenig Gutes thaten. Sie erhoben ihrePachtrentcn und gaben dieselben wieder aus, sie ließen sichihre Zinshühner bringen und verspeisten dieselben; sie gingendes Sonntags zur Kirche, verbeugten sich höflich gegen dieLeute, welche ihre Mützen abnahmen, wenn sie vorbeikamen,und blickten so grimmig wie die Sünde die Bauern an, welchedie Mütze auf dem Kopfe behielten."

Ist das ihr Wappen, was Ihr auf dem Schilde habt?"

Was, das bemalte Brett, das an der Thüre kreischt undstöhnt? Nein, das ist das Wappen von Herrn Treddles,obgleich es einem ordentlichen Wappen ebenso ähnlich ist, wieein Bein einem Arme ich habe mich genug über das al-berne Ding geärgert, welches so viel Geld kostete, daß mandamit das ganze Haus von den Grundsteinen bis zum Dach-giebel hätte ausbessern können. Bleibe ich aber hier, so willich einen anständigen Schild mit einer darauf gemalten Punsch-bowle haben."

Ist es denn ungewiß, ob Ihr hier bleibt, Madame?"

Redet mich nicht mit Madame an," sagte die mürrischealte Frau, deren Finger jetzt den Faden in einer Weise dreh-ten, welche Nervengerciztheit anzeigte.In dem Lande warkein Glück, seid Lucky zur Madame und die Madame zur My-DaS gefährl. Schloß u. and. Erzähl. 26