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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
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vermindert, welche sonst in's Auge fallen und Vergnügen er-zeugen müßte. Ein laufender Bach zur Seite einer dieserappischen oder flaminischcn Straßen ist wie ein Rinnsteinder kleine Hügel ist bis auf eine bloße Bodenanschwellungvermindert die romantische Bodenanschwellung ist zumMaulwurfhaufen, d. h. beinahe zu klein, um den Blick aufsich zu ziehen geworden.

Eine solche Ungeheuerlichkeit hatte die ruhige Einsamkeitvon Duntarkin vernichtet, und ihr Gefolge von Kies undStaub, sowie die Gedankenverbindungen von Einspännernund Postkutschen in die entlegensten Punkte des mittlerenThcilcs von Clydeödale ekngedrängt. Das Haus war altund verfallen, und sah aus, als ob es wegen seiner selbstKummer empfinde, und seine Herabsetzung erkenne; das Schildaber war groß, neu und glänzend angestrichen; es zeigte einWappenschild mit drei Wcberschiffen im buntgestreiften Felde,mit einem Gewebe, welches fich als Helmzier zum Theil ent-faltete, und mit zwei gewaltigen Riesen als Wappenträgern,von denen jeder einen Weberbaum in der Hand hielt. DieAufhängung dieses ungeheuerlichen Wappens vor dem Haufehätte die Mauer in Gefahr bringen oder sicherlich die Aus-sicht auf ein oder zwei Fenster versperren müssen. Es wardeßhalb abgesondert vom Hause auf einem eisernen Rahm-werk angebracht und auf zwei Pfosten mit soviel Holz undEisen aufgehängt, daß man davon eine Brücke hätte bauenkönnen; dort hing das Schild, krachend, seufzend und krei-schend bei jedem Windzuge und erfüllte vielleicht auf fünfMeilen hin die Nester der Drosseln und Hänflinge, der altenBewohner des kleinen Thaies, mit Schrecken.

Als ich in das Haus trat, empfing mich Christie Steelein eigener Person, wie es schien ungewiß, ob sie mich in der