sten Streitkräfte zur Schau trugen, indem sie ihre besonde-ren Anhänger um sich versammelten. So sah man auch denberühmten Ritter von Douglas mit Sir Malcom Flemingund andern ausgezeichneten Herren, in enger Berathung.
Sir John de Walton, welcher durch das erste Schmetternder Trompeten überrascht wurde, während er die Flucht derLady Auguste zu sichern stch bemühte, wurde gleich daraufgesehen, wie er seine Anhänger sammelte, und dabei in derthätigen Freundschaft des Ritters von Valcnce eifrigen Bei-stand erhielt.
Die Lady Berkeley zeigte bei diesen kriegerischen Vorbe-reitungen keinen feigen Muth; sie trat vor. indem ihr dichtauf den Fersen der treue Bertram und eine Frau in einemReithut folgte, deren, obgleich sorgfältig verstecktes Antlitz,kein anderes war, als dasjenige der unglücklichen Margarethede Hautlieu; die schlimmste Furcht derselben, hinsichtlich derTreulosigkeit ihres verlobten Ritters, hatte sich erfüllt.
Es folgte eine Pause, welche einige Zeit lang keiner derAnwesenden zu brechen sich für berechtigt hielt.
Zuletzt trat der Ritter von Douglas vor und sagte mitlauter Stimme: „Ich warte hier, um zu erfahren, ob SirJohn de Walton von James Douglas die Erlaubniß nach-sucht, sein Schloß räumen zu dürfen, ohne jenes Tageslicht wei-ter zu verschwenden, welches uns zur Aussuchung eines gutenKampfplatzes dienlich sein wird, und ob er zu dem Zweck denDouglas um Schutz bittet-"
Der Ritter de Walton zog sein Schwert. „Ich halte dasSchloß Douglas," sagte er, „trotz aller tödtlicher Drohungen,und werde niemals Jemand um den Schutz ersuchen, den mirzu leisten mein eigenes Schwert genügt."
»Ich siehe Euch zur Seite, Sir John," sagte Aymer de