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25 (1852) Das gefährliche Schloß [u.a.]
Entstehung
Seite
301
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Die jetzt folgende Unterredung war eindrucksvoll, wo nichtVerdacht erregend. In einem unterirdischen Gewölbe warder Körper eines starken und großen Mannes niedergelcgt,dessen Blut reichlich aus zwei oder drei klaffenden Wundenfloß, und durch das Strohbündel strömte, auf welchem erlag, während seine Züge ein Gemisch von Grimm und Trotzboten, welche in einen noch wilderen Ausdruck übcrzugehenbereit schienen.

Der Leser wird wahrscheinlich vermuthen, daß diese PersonNiemand anders, wie Michael Turnbull war, welcher beimZusammentreffen des Morgens verwundet, von Einigen sei-ner Freunde auf ein Strohlager hingelegt war, um dort zuleben oder zu sterben, je nachdem es ihm möglich wäre. Alsder Prälat das Gewölbe betrat, verlor er keine Zeit, dieAufmerksamkeit des Verwundeten auf den Zustand seiner gei-stigen Angelegenheit zu wenden, und ihm diejenigen Tröstungenzu reichen, welche die Kirche sterbenden Sündern zu ertheilenvorschreibt. Die zwischen Beiden gewechselten Worte warenvon ernstem und strengem Charakter, wie sie zwischen demgeistlichen Vater und einem Beichtenden gewechselt werden,wenn eine Welt vor den Augen des Sünders hinwegrollt,und eine andere sich ihm mit allen Schrecken zeigt, währenddie Vergeltung, die er für seine Thaten auf Erden erwartenmuß, dem Büßenden vor Augen schwebt.

Es ist eine der feierlichsten Unterredungen, welche zwischenirdischen Wesen statt finden kann, und der muthige Charakterdes Jägers von Jedwood wie der wohlwollende und frommeAusdruck des alten Geistlichen erhöhten beträchtlich die Feier-lichkeit der Scene.

Turnbull," sagte der Geistliche,ich hoffe, daß Ihr mirglauben werdet, wenn ich jetzt Euch sage, daß es mir im