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ßen die Jagd wie Leute, denen es klar wurde, daß sie inkeiner freundschaftlichen Absicht eingeladen waren. Sir Johnde Walton merkte die Verminderung in der Zahl der Schot-ten; ihr allmähliges Verschwinden erweckte bei dem englischenRitter den Grad von Verdacht, welcher seit Kurzem sein her-vorragender Charakterzug geworden war.
„Nehmt," sagte er zu Sir Aymer de Valence, „so vieleKriegsleute, als ihr in 5 Minuten zusammen bringen könnt,wenigstens aber hundert berittene Bogenschützen, und reitetso schnell wie möglich ohne zu gestatten, daß sie sich von derFahne entfernen, um die Garnison von Douglas zu verstärken;ich habe meine eigenen Gedanken über einen Versuch gegendas Schloß, wenn wir hier mit eigenen Augen ein solches Nestvon Verräthern versammelt sehen."
„Gestattet mir die Bemerkung, Sir John," erwiderte Aymer,„daß Ihr in dieser Angelegenheit über das Ziel hinaus schießt.Ich will durchaus nicht ableugnen, daß die schottischen Bauernfeindliche Gedanken gegen uns hegen, da sie aber so langeZeit alles Jagdvergnügen entbehrten, so könnt Ihr Euch jetztnicht darüber wundern, daß sie bei irgend einer Vergnügungim Walde oder am Fluß sich zahlreich einstellen; noch weni-ger dürft Ihr erstaunen, daß sie leicht eine Besorgniß überdie Gewißheit mit uns auf gutem Fuße zu stehen, hegen. Diegeringste rauhe Behandlung muß sie sogleich mit Furcht er-füllen und ihnen den Wunsch zu entkommen cinflößen."
„Deßhalb," sagte Sir John de Walton, welcher mit einemGrade von Ungeduld zugehört batte, der mit der ernsten undförmlichen Höflichkeit, womit Ritter sich einander anzuredenpflegten, kaum verträglich war, „deßhalb wäre es mir lieber,wenn Sir Aymer de Valence die Hufe seiner Pferde bei der