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Völkern stattzufindcn; cs schien eher, als ob das schottischeVolk die Jagd seiner Berge in freundschaftlicher Weise denenglischen, für die damalige Zeit hochgebildeten Rittern undden muthigen Bogenschützen Alt-Englands zu zeigen sich be-mühe, als ob es einen Lehendienst, welcher weder leicht, nochehrenvoll war, auf Befehl der mit Gewalt herrschenden Nach-barn zu vollbringen habe. Die Gestalten der Reiter, baldzur Hälfte erblickt, bald vollkommen sichtbar, und in starkerKörper-Anstrengung dem Charakter des gefährlichen und zer-klüfteten Bodens gemäß sich zeigend, zogen die Aufmerksam-keit der Fußgänger auf sich, welche, die Hunde leitend, oderdas Dickicht durchschreitend, die Gegenstände der Jagd auf-scheuchten, die sie in den Schluchten vorfanden und ihr Augeauf die Jäger hefteten, welche sowohl als beritten, wie durchdie Schnelligkeit, wozu sic ihre Pferde antrieben, mehr in'sAuge fallen mußten; diese Jäger nämlich kümmerten sich umetwaige Unglücksfälle dort eben so wenig, wie die Jäger derGegenwart auf Melton Mowbrap, oder einem andern be-rühmten Jagdfelde.
Die Grundsätze, nach welchen neuere und ältere Jagdenausgeführt wurden, waren aber, so weit cs überhaupt nurmöglich ist, von einander verschieden. Ein Fuchs oder einHase gilt in unfern Tagen als ein genügender Rechtferti-gungsgrund, um 4o bis so Hunde und beinahe eben so vielMenschen und Pferde auf einen Tag lang in Bewegung zuer'«alten; die alte Jagd aber, wenn sie auch nicht, wie dießhärsig der Fall war, mit einem Kampfe endigte, hatte einenwichtigeren Zweck, und erweckte eine weit größere Aufregung.Läßt sich wirklich eine Art Körperübung als allgemein erhei-ternd und jede Thätigkeit in Anspruch nehmend, vor allenander, bezeichnen, so ist dieß sicherlich die Jagd- Der arme,