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Auge, daß Douglas-Castle, so oft es zerstört sei, mit erwei-tertem Umfang und Glanz sich wieder erheben würde; er ent-warf deshalb den Plan zu einem Gebäude, welches in seinerVollendung jeden Wohnsitz eines Edelmanns in Schottlanddamals übertroffen haben würde; der ausgebaute Theil, einAchtel des ursprünglich beabsichtigten Baues, ist ausgedehntgenug für eine große Haushaltung und enthält einige Zim-mer von großartigem Umfang. Die Lage ist prächtig; ob-gleich die Nachfolger des Herzogs das Schloß in dem Zu-stande ließen, worin sie dasselbe antrafcn, so haben sie dagegenauf die Verschönerung der Umgegend große Kosten verwandt;dieselbe zeigt jetzt einen ungeheuren Strich mit wellenförmi-gem Boden und Baumgruppen, bis zum Fuße der Cairntable-Berge, welche häufig als der Lieblings-Zufluchtsort des großenAhnen der Familie in den Tagen des Unglücks und der Ver-folgung erwähnt werden. In dem anstoßenden Flecken stehtnoch das Chor der alten Kirche von St- Bride, unter deren
Kirchspiel, Baronie und Lordschafr hat der Familie Douglas lange ange-hvrt nnd blieb im Besitz der Grafen Douglas, bis deren Vermögen >45Leingezogen wurde; während dieser Zeit sind viele edle und wichtige Hand,lungen, wie die Geschichte berichtet, von den LordS und Grafen diesesmächtigen Stammes vollbracht worden. Alsdann ward die BaronieDouglas den Grafen von Angus übertragen und blieb bei der Familie,bis Wllliain Graf AnguS IKZ3 zum Marquis von Douglas ernanntwurde; jetzt ist es der hauptsächlichste Sitz des Marquis von Douglasund seiner Familie. Es ist eine große Baronie und Kirchspiel mitweltlichem Patronat, denn der Marquis hatte »ichrere Pfarrstellen z»besehen; nahe bei der Kirche liegt das Schloß und ein schöner Fleckenmit Stadtrechr. In der Kirche finden sich viele alte Monumente mitInschriften über den Gräbern der Grafen. Der kleine Strom Douglasdurchfließt das ganze Kirchspiel, welches deshalb auch Dauglasdale genanntwirb. ES ist ein liebliches, an GraS, Getreide und Wald reiches Thal,und der Pfarrer flat ein gutes Einkommen u. s. w.