gut ©clsohuhcit geluorbcn, serlicrt Steig mib ©nbtucf, unb manlsitb nach iscnigcn Sauren loicbcr auf bev allen Stätte am gleichenHebel fränfclit. ©einüthlichc ©mpjtnbelci ift fo lnctiig Steligion,als fcholaftifcfie ©(.n’hfiubigfcit, ober trocfcncs ©loralifiren. SBcbcvbat? eine noch baS aubere ftnbcu mir im geben uitb in bev fßerfon3 e[it, nodj in beit erften Beiten beb GljvijicntfjumS. 33cibeö finbätcrirrungeu bev fpStevn Sage. Sie cvfleit ijlroteftautcn tuaven beibev isicbcrhcrgcftclltcn Sinfalt bev öffentlichen ®ottcfbcrehrung fet)vfromme, gotteöfürcftigc Sente; luavum fönnen cs it;rc (Snfcl nichtmehr fein? — (Sin höljcrner .Kelch mit Slnbadjt cvgvijfcn i|l-fiäfi-Itchcv, als ein goldener, ben man gleichgültig an ben ffltunb feljt.tlnb isaljrfich, fein faltiger Shovrorf macht ben tpviefiev cf>vl»iivsbig, aber feine 2 Bcti?hcit, feine Xugeub, feine Semuth itnb ®ot-tcöliebc gehlen biefe, fo ift alles Sleit jjerlichc eitel nnb Inivbfpöttlich. gnbvunft bcs bergend macht ans bev einfachen .Kammereinen herrlichen Semmel; abev alles ©cbaufpicliscrf bev pracht;sollften Kirchen bringt feine .jäcrjcnöinbritnft. SaS Diene fannnur »orftbevgchcnb crfchüttcrn. So tnirb mancher .Katljolif vonber Slnbadjt, Stille uitb Schmucfloft’gfcif bev reformirten .Kirchentief besiegt; nnb mancher fßvotcflaut luicbcr ben ben gcicvlichfeitcnber Sfteffe in Fatholifchen .Kirchen gerührt. Slber mit ber Selten;heit bes DlnblicfS scrfchisinbct auch fein 3‘U'ber, itnb bas .§cr.$bleibt leer.
Sie protcftantifchen ©eijilichcn — bei sielen mag veblichesSBoflcn bcs @uten, bei sielen (Sitclfeit nnb Sufi am ©errängennb SluRcngfang oblsaltcn — fügen ihren .Kirchen offenbaren Dtach«thetl 51 t, mit SScrmehvung beS BeremonfetS unb fßrnnfs. Sennlucnit ich einen tnefcntlichcn fBcrjng ihrer .Kirche sor ber fafhoti*fehen anerfennen feil, fo ift es and) ber, bajj bic iljvigc ber ur;fprünglidjcn (Einfalt ber ©ottcsscrchrungcn im crjlcn ©hrijienthumnäl)ev fleht unb ben ungcbilbeten SHenfehen jlsingt, mehr auf fein