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10 (1853)
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2Bort 3efu, baS ©cbot ber Siebe, rein unb treu im fjtrjen.2)tefc fob nicht auf äußerliche gormen, unb fudjte baS 9ieich©otteS nicht in Slußenbingen, fonbernba, wo eS allein öorban»ben fein bann, in uns. 3 ßte £auptleßre bleibt ju jeher 3 eitjene Mahnung ber heiligen ©chrift: Saffet uns forfchen unbfuchen unfer SBcfen, unb uns jurn £errn befehrenl(ftlagelieb 3, 40.)

Unb welche^ nun enblich ber Sußanb ber chriftlichcn 9te*tigion in unfern gegenwärtigen Sagen? ber Slnbltcf beßelbentut Sillgemeinen herjerßebenber ober nieberfchlagenber, als in»ergangenen Seiten?

2 Ber nicht »ergißt, baß bie jüngere Seit immer bie ©rbinbet frühem, wirb ohne üDtübe begreifen, baß wir beute un«gefäßr alles baS haben, was in ben ehemaligen SahrßunbertenbeS ©brißentbumS entßanben, unb ben nacßfolgenben hinter*laßen würbe. SEBir haben in unfern Sagen noch bie ©purenunb Ueberbleibfel »on jeglichem (guten unb jeglichem 33öfcn berSSergangenßeit, eine große fKußerfarte menßblicber SBeiSßeit unbSborbeif.

9?ocß bat ßcb bis 51 t unfern Sagen bei »ielen SOfenfchen baSwahre dbtißentbitm in feiner urfprünglichen SBürbe unb ©chön*beit erhalten, nicht als eine Söißenßhaft, nicht als ein Sehr*begriß, fonbern als eine Sraft ©otteS im ©emütße, als ein Sebeitim £>anbctn, im @ciße 3efu, als eine SBcrflärung beS OetßeSbutch ©lauben, fwßnung unb Siebe. <$S leben noch SStele, großin IDemutb, herrlich in menßhenfreunblicher Sßat; fte forfchenunb fuchen ihr SBefen unb ihre bleibenbe Sefeßrung jura fserrn.©ie ßnb ber 3eiten beS erßen ©brißentßums würbig. gragemich nicht: 3 n welcher Sircße beßnben ßch biefelben ? ©eßörenße ju ben Äatßolifen, ober ju ben froteßanten? ©inb es bie