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10 (1853)
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bennoch alten ©ctflevn, bem ©etebrteflen unb Sornehmflen, tt>tebem fftiebrigfien unb Unwiffenbfien im Sotfe, fonnenheU einteiich*tete, ihnen beruhigenb, erquttfenb unb erhebenb würbe.

Sluch bie £ugenbhaftefien unter ben greibenfern, welche ftchein ©efchäft barattS machten, öffentlich gegen bie Sßahrheiten berthriflltthen Sieltgion ju lehren, ftanben mit ihrer Sugenb einfarn,ohne 3wecE, aus bem 3ufammenhang mit bem lebenbigen SBelt*ganjen geriffen, traurige SBefen. Unb öon Sielen ifi nicht un»befannt geblieben, baß fte, im SSiberfprucß mit einer innern©chnfucht, mit ber ©ttnime ihres Sewußtfeinö, fchwermüthigeine Sef;re, bie fte öertheibigten, im Stillen haßten. Scrfirttfiin ihren 3weifcltt, litten fte an einer $ranfl;eit, bie fte felbernicht $u heilen mußten, unb Slnbern als ben 3ufianb ber böthfien©efunbheit priefen, wäßrenb fte ftch bie ©cfmterjen berfelben nicht»erläugnen fonnten. 3tvetfclfucf;t ifi wahrhafte ©emiithsfranf»hett; es gibt für fte feine Sroftgrünbe; fte üerfiört baS Sehen burcheinen fefigeworbenen, Silles jentagenben ©ebanfen. SfBic fall eineSernunft in ftch Slrgnet ftnbcn, welche felber franf ifi? @S rettetnichts, als öteljcibrigeS Slblehnen aller reltgiöfen ©rübeletcn, felbfiwenn ftch btefe uns, wiber unfern SSillen, als ©ewohnbeitSfacßeaufbringen.Darum fehet ju, lieben Srüber, baß nichtSentanb unter euch ein arges ungläubiges ®>erj habe,bas ba abtrete bon bem lebenbigett ©ott. (£>cbr. 3, 12 .)®enn Sweifctfucßt unb reltgtöfer Unglaube fittb, außer ben Selbeneines »on Sergehungen gefolterten ©ewtffenS, baS furchtbarfieUebel auf @rben. Slucß wiffett wir, baß bie mciflen 3weifler unbjungen SieligionSfpötter im Sitter ftch »erjweiflungSsolt unb blinb*gläubig in bett ©chooS irgenb einer Äirc^e flü^ten, um ftch mitgottesbicnfltichen Uebititgen, Slnbäcßteleien unb frommen ©thwär*mereien gleichfam ju betäuben unb ben »erlornen ©emütbSfriebcnwieber ju ftnben.

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