Sie greiheit ber ©ebanlen ifl baS wahre geiflige Sehen, tfi,IMS für baS Sehen beS ScibeS ber 2ttf>em unb bie Bewegungfeiner Säfte. Stur burch ©ebanlenfreiheit tfi SluSbilbung unbErhebung beS ©eifieS, fein ffiachstfium unb ©rfcheinen in »ollerSBürbe, möglich. 3e mehr SMenbung beS ©eifieS in einer Sta*tion, je »ollenbeter werben alle ihre Sin flattert unb 5D?ittet feinjitm öffentlichen SBohl unb jur ©lücffeltgfeit jebeS einzelnen SStii»glicbeS. Ser ©eifleSfreiheit »crbanft folglich ber Staat feinentöglicbflc SSoHfommenheit. Sie greiheit beS SenfcnS befchtän*len, helfet fo ötcl, als baS Sehen felbfi befcbtänfen, bie SSoltfom»menhcit beS Staats »erhinbcrn, bie ©efammtbeit feiner Kräfteläbmcn unb »ernicbten, burch welche er grofj, glücllich, ehr*würbig bafteht. ©in gürjt mit feinen Stäthen unb Sicneru lannallcrbingS im Seftjs Bieter ©injtcbten fein. Slber ungleich ftnb»on ©ott bje ©abcn unter ben Sterblichen »crtheilt. Sticht Einerunb nicht ©tnjelne haben bie gefammte Summe ber Satente unb©infichten aller SKenfcheu, noch weniger übertreffen fte barin Stile.@teict;wie ber gütfl in Seiten ber ©efahr bie Strcitfräfte beSganjen SanbeS ju beffen Scrthcibigung in Slufpruch nimmt, weilnicht Einer ober Einzelne bie Äraft Silier haben ober übertreffen:fo muh er auch bie ©tnfichteu ber ganjcn Station jur SeteblungbeS ©anjen in Stnfpruch nehmen. Saju gehört, bafj er bie Sen!»freihcit nicht nur nicht befchränlt unb fchwächt, fonbern beförbert;unb baf er bie ©ebanfen Silier bernehme, um bie »ortrefflichflenfennen ju lernen unb ausjuwählen. golglich ifl jur Erhaltung,SebcnSOcrmehrung, Äraftbereichcrung unb SScrebtung beS Staatsfreie ÜTOittheilung ber@ebanten, burch Stebe, Schrift unbSrui,unentbehrlich.
Stimmt beS SJlenfchen ISeruunft unb fBerflanb bie Stiftungallein hinab in baS grbtfchc, auf bas Sinnlichbegucmc, Stüj}*liehe, Slngenehme: fo ifl ber ÜWenfcj) nichts, als bas fliigfle, aber