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10 (1853)
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liefen, feie mit uns in 23erüf;rung unb SSerbinbung fielen. ®teStcligion jteht baS SSanb ber Siebe um alle ©teinbe, unb was©iolj, gwehmuth unb §>errfchfucbt trennt, baS führt fte triebetenger jufantnten. ©te gleißt bie Ungleichheit ber ©tänbe aus.©ie erhebt ben Slrnten jur 3ufriebcnheit, unb begeiftert ihn juntrebltchen gleiffe; fte gibt bem Unecht baS Hochgefühl feines SKcnfchen»wcrtheS, unb leitet ihn burch ©rlcuchtung junt ©ewinn ber um»erjährten Stcchtc. ©o tute fte jit ben Untertanen fpricht: ©eibunterthan ber Dbrtgfeit, bie ©ewalt über euch hat; benn obrig»feitliche ©ewalt ift bon ©ott gefttftet unb eingcfejjt! fo fpribfttfte jtt ben Dbrigfetten: 3fw Herren, was recht unb billig ift,baS bewetfet ben .Knechten, unb wiffet, bah auch ihr einen Herrnint Himmel habet.

Stuf eine fotche Sßeife gibt fte bem Unterthan unb ®iener unbUnecht, burch ©rweefung höherer £ugenben, einen wahrhaft f ö n t g*liehen ©inn, unb gibt Königen unb Dbcrhcrrcn, burch ©in»ftöfiung bemuthbotter unb ntcnfchcnfreunblüber ©mpftnbungen, einwahrhaft bürgerliches ©emütb. ®er gürfi wirb gule^t einwirtlicher SBater feines SSolfeS, unb bem ärmflcn Sanbmann fonahe, wie bent reichten unb bornehntfien feiner Unterthanen.Htnwieber wirb ber Unterthan ber treuefte Slnhängcr unb greunbfeiner 35orgefe|5ten, ber eifrtgffe SSollftrcder bürgerlicher ©efefseunb SSerorbitungen.

©S tfl allerbingS nicht unwichtig, bah ich bie Stiles berflä»renbe, Stiles »ergöttlichenbe Steligion 3cfu auch unter biefemgroben ©efichtspuntte fennen lerne, bon welchem aus fte nurfeiten betrachtet wirb. Sticht nnr muh ftd; baburd) meine ®hr»furcht für ihre wcltbeglütfcnbe Äraft bermehren, fonbern mir auchein Steht attfgehen über baS Stecht ber Unbeglüdten im ©taate.Siefe tonnen unbeglücft fein an@ütern, an SSorjügen in bürget»lid;en SBerhältniffcn. Slber bie Stcligion 3efu gefiattet nicht, bah