Druckschrift 
10 (1853)
Seite
356
Einzelbild herunterladen
 

wetten Entfernung Bon nacfter Sürftigfcit unb prunfenbem Hebet«ßu(fe. Er batte burtb feine Stecßtfantc, burcb feinen Steiß unbVeruf immer Vermögen genug, ftcß ber größten ßlotß ju er«wehren; war nicht geswungen, fein gefammteb geben bloß nieb«tigen Vabrungbforgen ßinsttgeben, foitbcrn behielt auch Stetheitgenug, feinen ®etß *tt bebenfen, unb 3cit auf bie pflege beffel«ben su Berwenben. Von ber anbern ©eite warb er burcb feinenunmäßigen Dteicßibum jum SKüßiggang unb su ben ßfacßtheilenbeffefben Berteitet. Er warb burcb täglich» erfeßetnenbe Vebütf«niffe immer su einer niißlicßen Slnwenbung feiner Kräfte unb©aßen gereist. Er war alfo burcb feine Verßältntffe eben fofeßr Bon ber Verfucßung su ben gaßern übergroßen ßteicßtbumbalb übergroßer ©ürftigfeit entfernt, ©aber blieb bem Mittel«ßanbe jeberscit, neben feinen bürgerlichen ©efcßäfien, ber ©c«banfe an baS ©utc unb ©öttlicße über Sltleö wichtig unb un«oerbunfelt.

hingegen bie .Könige, bie Surften, in ftnnlicße Vergnügungenoerfunfett, Bon Btelctt ©cbmcichtern umgeben, im müßigen, for«gettlofen geben aufersogen, fannten nießtb §>öhereb, alb bie Ver«meßrung ißreb VSoßHcbenb, bie Erhöhung ißreb @lan$eb, bieVermehrung ihrer £errßßaft. ®ie mittlcrn ©tänbe beb Volfbhatten bei ber Veräitberung ober Vefferung beb $inßentßumbfeinen 3uwacßb Bon seitlichem Vermögen, Bon Erwerb unb Ver«bienft $u erwarten, ©tc liebten alfo bie Verbefferung nur umißrer felbft, nicht irbifeßer Vortßcile wegen, hingegen bie Könige,Sürßen unb Herren faßen habet nießt geringen ©ewinn für ßcß;fie würben Bon ber Votmäßtgfeit beb römifeßen £ofeb in ihrenSänbern frei; ße faßen babei ben btbßcrigcn Einßttß ber fßrießer«feßaft oermtnbert, ber ißnen oft großen SBiberßanb geleißet hatte;ße würben in ißrer £errfcßaft unbefeßränfter; fte sogen bie bib«ßerigen Einfünfte ber ©eißlicßfeit an ßcß; fie hoben bie große