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(bett, fonbern auch ber Hirnen, nicht bloft ein (Sott bet Seifen,fonbern auch bei Unwiffenben ifi: fo ifi fein Sort auch für alteSterblichen »orhanben. di muß für ben Steifen unb für benHrnten gleich ergutcfenb, für ben ©elebrten unb für ben Unge»teerten gleich »erfiänbiicb fein, ©ebrciuche, Seremonien, ©in»rtchiungen, welche liegen 33crfchtebenbctt ber Seltgcgenben nicfjtüberall btc nämlichen fein tonnen, ober welche ftcb mit ben Um»flänben unb Zeitaltern naih unb nach notbwenbig »eränbernmuffen, ftnb trbifcfje, ftnb ntenfcblicbe ©rftnbungen; tonnen allen»fall« felfr nüfjltche Hilfsmittel jur Hnbac&t für benfenigen fein,ber folcher bebarf, aber fte gehören nicht jum Sefen ber ebrifi»liehen 3Wtgion. ©ie ftnb bloft zufällig beigebracht. ©aS wahre©Örifientbum fann unb mufj auch ohne fte beftehen, ba fte »er»änberlich ftnb. Hingegen ©ottes Sort mähtet ewiglich,weil es ©otteSwort unb nicht SDtenfcbenmctnung tfi. ©aS wahre©hriftenthum ift überhaupt nichts HettgerlicheS, eS ifi etwas3nnerltcheS, ©eifitges. ©aS 9teich ©otteS ift nicht aitfieruns, fonbern in uns, fpracb ©DrifhtS. ©aber gehören auchnicht Satzungen, Opfer, Saftetungen junt wahren ©hriften»thurn. Huch nicht ©peifett p gewtffen Seiten unb Sagen finbben IWenfchen »entnreinigenb, benn ©peifen gehen nicht in baSHerj, fpricht ©hrifiuS, fonbern in ben Seih. Hber was aus bem3)?enfchen heroorgeht, bas macht ben üDienfchen gemein, ©enn»oü innen, aus bem Herren bcS ÜWenfcben, gehen herauf böfe©ebanten unb £fmten. (SWart. 7, 19 — 21.) ©aber tarnt baSwahre ©hrtfienthum, weil es nicht in äuferlichen Singen befteht,©aebe aller Herren unb ©emüther fein. (Sl^rtfluö prebigte feinSort nicht ben ©eiehrten unb ©charfjtnmgen ausfchlieflich i nein,er prebigte es allem SBolfe, unb er warb »oit allem SSotfe »er»ftanben. ©as ©fwifientbum ifi feine gelehrte Siffenfchaft, feinInbegriff bunfler ©ptfjftnbigf eiten unb unbegreiflicher Sehrfä^e;