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fcnö, blinbcö, abergläubiges ©tauben unb SSachbetcn führen fön«nen: baS baten bie fünftem 3abrhunbcrfc ber SSorwett ft^rccftic^bargethan. Söffet euch nicht irren burch baö unöerjtänbige unbgeffiffenttiche ©chretcn berer, welche bie Sbätigfeit in Stetigions»fachen »erbammen, unb jenen mifioerftanbenen ©pntcb übel an»wenben, bah man bie Vernunft gcinjltcb unter ben ©tauben ge»fangen nehmen muffe. SBahrticb, ©otteö SEBort bat ficb »ormcnfcbticber ©infubt nidjt ju fchctien, unb baS Sicht, welches3efuö in bie Sfßctf brachte,, feüieSwegS baS Sicht ber tßernunfiju fürchten, ©in heiterer, »orurtheitsfreier ©eift ift ber wür»bigfle ©mpfängcr ber göttlichen Offenbarung, fo wie ein reines£>ers für bie Siebe beS ©uten unb ©ältlichen am offenften ift.
©laube an Sefum. 3»cifle nicht! ©taube an Sefum, unbber ©taube, nicht ber Smctfet, wirb btch jur tteberjeugung unbtnnern 9tuhe führen. ©urct; ben ©tauben unb bie Einftcbt beinerStetfern unb Sebrer bift bit atS Äinb jur $cnntnifj, ©infiebt unbSBabrbeit gelangt; bureb ben ©tauben an bie ©ötttichfeit beineS3efuö getangft btt ju ber ©ettgfeit beS ©emütheS, bie er biröerheifsen bat.
©taube an 3efum, unb jweifte nicht, ©in Segticher fei infeiner Meinung gewift! fdfrieb fJSautuS an bie Stömer (14. 6.)Unb ift bir SDtancheS bunfet in feinem SEBort: glaube an Sefttm,aber nicht an. beine höhere ©inficht; jweiftc an beiner eigenen,nicht an beS göttlichen SehrerS SBeiöbcit. ©S fomntt bir ein Sag,ein ©chicffat, etn SBort, unb eS wirb bir plöjjticb ein Sicht wer»ben. ©taube mir, bie göttliche SSorfchung ift oft bie »ortreff»tichfte SluStegcrin ber Sehren ©hrifti! SOTenfchenwi^ »ermag esfetten fo.
gorfchc, prüfe, ©u haft bie SBahrhett, wenn fte bicb jur £u»genb belebt; bu haft ben 3crthum, wenn beine üDteütung bichnicht innerlich beffert, fonbern jum ©tolj, jum £afj, jur ©treit»