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3$orurtt;eii werben. fyfber prüfe fein SBiffen mit ©rnjt; prüfe2ttteö, rtnb behalte bad ©nie. ©r belehre fr# bnreh Stacbbcnfcn,burch Untergattung mit fenntnijjpollen greunben, burd) Scfungnübtidjer unb jur Selchrung unb ©efferung »erfaßter ©Triften.Ohne Sludbitbung bed ißerftanbed, ohne gehörige ©rweefung berSSernunft, ijt fein SBachdthum im ©tauben, feine wahre ©rfen»mtng bed ©eifted ©hrifti unb fetned Zeitigen SBorted, feine wür«bige SBorftettung pon ©ott unb ber SSelt, feine SBerehrung bedSWerhöcbffen im ©eijte unb in ber SBabrheit möglich. Sennfünnte auch ein roher, unwiffenber SWenfd) Sefu ©hrifti äbnlid;werben, ober ihn fo BoUfontmen begreifen, als ber SSSctfe oberber burch Senußung Btelfad;er ©rfafjrungcn belehrte ÜDtann —Stimmermehr! ©onfl wäre ja bie mangelhafte, oft täc^ertidjeSBorftettung bcS unmiinbigen tfinbed Pon ©ott unb ber ©wigfeitfo Bortrefflid), atd bie bed IPtanned. 2Bir wollen aber nicht immer«bar tinber fein an ißerftanb, fonbern junel;men in ©rfenntniftber SBahrheit.
Sie ©rfenntnift ber SBahrhcit folgt aber aud ber grofern obergeringem Sludbilbttng ber SBernunft unb bed SSetfianbed. SicfeSluebitbung fommt aber nicht pon ftd; felbcr mit ben Sabren,fonbern burd; bie Scnufcung biefer und pon ©ott gegebenen 5Sor«jüge. Sic Hebung berfetben aber befielt im fleißigen Stach 5benfen, gorfeben unb ©iebbetebren. 3e reiner wir pon Slbcr«glauben unb SBorurthcilcn finb, unb je fraftpoller unfere Ser»rrnnft ijf, um fo beffer erfennen wir ©oft, unb um fo tichtPolter,wunberreicher wirb und bie SBeidl;eit 3efu bed ©rtöferd. ©ingeübter SJerftanb, eine freie SSernunft ftnb beffer ald atfeSBiffcn*fchaft unb ©elchrfamfeit. SEBer Sefum ganj Perfteht unb fennt,ber wirb ihn unwibcrflehttch lieben müffen. Unb ihn lieb gerben,bad ift mehr beim altcd SBijfen.
SBo(;in Trägheit bed Sßerjtanbed, fKeiben bed eigenen Sen«