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Sod) würben fee oon ben ronufcbett Äaifern im ©anjen gebutbetunb glimpflich betjanbeft. ©etbfi bic ©giften batten oft ihren@cbu$ unter bcnt ©cpem gcfunbcn, atö gehörten fte ju ben 3 u»ben. härter aber »erfuhren nun bie cbrifitiiben gürflen gegen bicSefcnner beö mofaifcpen ©efejseö; man geftattete ihnen fetten bie«Rechte anberer Untertanen, jumeiten faum bie Siechte beö SÄenfcbcn*thumö, unb wenn ber cbrifitiche fpöbet fte Reinigte, morbetc, ptiin«bertc, gtaubte berfetbe moht gar noch mit feinem grebet ©ott51 t bienen.
Sine «Religion aber, welche fotthe SBirfungert ergeugf; eine«Religion, bie jum £afi, ?ur Unoerträgticbfcit, jur blutigen 33er*fotgung Jlnberögtaubcnber entflammt, ober jum gjtünbcrn nnb«Rauben fremben ©uteö berechtigt, ifi bie fcbänblicbfie, metebeber «Kenfcb crfinbeit fann. (Sie ifi bie Stetigton ber fiöllc, ge*übaffen jur 3 erjiörung ber 3 wcsfe ©otteö auf Srben unb jur«ßeremigung beö üriegeö. ©aö mar nie bie «Religion, metibeSefitö geoffenbaret hatte, ber feinen Sefennern jur erfien aller«Pflichten bie Siebe machte, Siebe fetbfi gegen getnbe unb ein feg*nenbeö ©emüth gegen Verfolger. ©aö mar bie gruebt ber ge«meinen, rohen, thierifchen Seibenfcbaften, nicht bie gruebt beöbureb ben ©tauben an Scfuin geheiligten ©eifleö. ©tc gruebtaber beö ©eifleö, fpracb fpautuö (®at. 5, 22), ifi Siebe,greube, griebe, ©ebutb, greunbtiebfeit, ©üttgfeit,©taube, ©anftmutb, ßeufebbeit.
«Kit tiefem Unmitten unb empörtem §>ersen fehe ich auf jenefcbredticben Stage bin, ba baS Shrifienthum fo tief oon feiner£öhe gefunfen tag, baff eö mitbem »on ©hrifio unb feinen 3 ün*gern geoffenbarten ©tauben noch faum eine entfernte Stehntüb»teit hatte. @ö barf unb nicht befremben, roenn ebetmüthige £ei*ben in jener 3ett ü;r |)eibcnthum unb beffen Stugenbcn atten©pijjfmbigfeitcn unb heiligen ©räuetn ber chrifiüchen Strebe oor«