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aUcrbtngö ju enifchulbigeit war, tonnte bie Seraubung ber £ei<ben jurn Scflen beS cbrifltichen ©otieSbienfleS nie gerechtfertigtloerben. Senn auch meines groften geinbeS @ut ifl fein eigenes,unb nicht bas meine. f)icr pnnbelte fihon nicht mehr frommerGtfer, fonbern miithenber ©cbwännergctfl, bem nichts mehr heiligifl, als baSSecbjen feiner Stafcrei, ber 2llleS für fein 3iel erlaubthält. 2)?an moitte ©otteS ©ache ehren, unb fehänbete fre.
Sie Reiben waren, fo oft auch bie ©hriflen »on ihnen ehemals»erfolgt gemefen, bennoih im ©anjen mit größerer Sulbfamteitunb Schonung gegen bie ©hriflen »erfahren, als nun »on ©eitenbiefer gegen fte gefepab. Sie erhielten feine Stühe. Ser spöbelber ©hrtflcu in ben ©täbten erlaubte fiep ungejlraft biefelbenäluSfchweifttngen unb ©raufamfeiten rniber fte, mit welchen fich»ormalS ber beibntfebe fpbcl gegen bie ©Triften ausgezeichnethatte. Sreu bem ©lauben ihrer SSorältern, ohne Stunbe bcSSeffern, fahen bie Reiben mit Setrübnif ihr SooS. ©ie tarnennun, wie fonfl bie ©Imflcn gethan, in füllet Stacht heimlich jufam»men, unb brachten ihren »erlaffenen unb gcfchntähtcn ©ottheitenbie »erbotenen Opfer. 3h« Abneigung gegen baS ©hi'iflenthummuffte nur beim 2lnbltcE ber ©raufamfeiten junchmcn, ju welchenbie neue Steligion bcS ©taats ju berechtigen fehlen. Gcnblicpwarb ben Reiben auch aller nächtliche ©ottcSbtenfl unterfagt, unbwer »errathen warb, an bcmfclbcn Sheil genommen ju haben,mit Werter, ©ntehrung unb £ob beflraft.
Sticht beffere ©chictfale erfuhren bie unglüctfeligen Suben.Siefelben waren ben Reiben bisher nur ein »erächtücheS Sollgewefen. 3h« Unreinlichfeit bei aller ^rahferct mit SBafcpungenunb ©nthaltfamfeit »on »erunreinigenben ©peifen, ihre Serwor*fenheit unb 3erfireuung unter ben Stationen, bei allem ihremthörichten ©tolj, bas crfle Solf ber 2Belt, baS S3olf ©ottes zufein, muhte fte jum ©egenflanbe allgemeinen ©potteS machen.