231
gton 3efu ©brifti blieb nergcffen unb nerfäumt. ©er Äaifcrfqnnte cS fclbev nicht, ober wollte cS nicht fenncit, weil er glaubte,auf bequemere SBcife ein ©rbc ewiger ©cligfeit nach beut Sobeju werben, als wenn er mit feinen Scibenfcbaftcn unb Saflerneinen febweren Äampf begönne, ©arurn lief) er ftcb erfi gegenbaS ©nbe feiner Sage bureb bic Saufe förmlich in bic $ird;caufnebmen, um non ©ünben rein gewafeben in ben £>immel jufommen. ©enn was SefuS in geifftgerm, böberm ©inn gefpro*eben, baS SBort: 2Ber ba glaubet unb getauft wirb, ber wirbfelig werben! nahm er im ganj bucbltäblicben SBerfianbc. 3a,in ber SKctnung, bafi er gegen baS @erid;t beS SobtenricbterS,nor bent fein Anfcbcn ber ffferfon, feiner irbifeben ßrone elenbcr©lanj gilt, nod; oielgettcnbcre gürfprad;e habe, wollte er, bafjfein nerwefenber Seidmam in ber £ird)e begraben werben füllte.Sllö wenn in ber öfitebe eine heiligere unb feligntacbcnbere ©rbefei, benn anberöwo; als wenn bie Erbe nicht überall beö £>crrnwäre!
Q wie non feiner urfpünglicben ©infalt,- SSiirbe unb SBeie*beit war fcjlt febon ber ©laube ber ©briflcn abgcwicben! fOTitwie niclem Aberglauben unb SKifsbrattd; füllte er tn ben fom»menben 3abrbunbcrtcn noch nermifebt werben! — ©cbon fefit —wäre einer non ben Soten unb 3üngcrn 3cfu Gbtifü crfcbieneit,unb 3eugc nom 3uftanbe ber cbrifllicbcn ©emeinben gewefen —fepon fefjt hätte er nur feiten noch in ben erften ©brifien bicwahren 9tad;folgcr 3efu non Starret!) erfanut, unb bas ©beiden*tbunt bcS SageS nicht für baS nom §>cilanb nerfünbetc SBortgehalten, ©ott ifi bie Siebe! fpracb SobanneS. Unb nun ner*folgten ftcb bie (brifilicben Stcligionspartcten mit geucr unb ©cbwertim Dtamen ©otteS. ©oft ijf ein ©ctft, unb bie ihn anbeten,müffen ihn im ©eifte unb in ber SSabrbeit anbeten! fpracb 3e 5