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10 (1853)
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manche Unorbnungcn »orfallcn; eb mochte gegeben, baf ftch juwei«len Unwürbigfeiten einfehlichen, bie bem SBcgriff ber Siebe itnb betgeterltt^feti beb Slugenblictb ganj wibcrfprachen. ffiaulub fcf)ontabette bteb bei ben Korinthern. ©r wollte, bab Slbenbntablfolite nie^t ju einem gemeinen Dlacbtcffen berabgewürbiget, fon«bent im ©eift ber fettigen Stiftung gehalten werben; er rtetbbaju, man foltte ftd) »orber lieber ju £>aufe fati elfen. So manbab Slbenbmabl feilten fotl, flagte $aulub, nimmt einSeglicberfein ©tgencb borbin itnb ©iner ifi hungrig, ber Slnbere ifl trun«fett. £>abt ibr aber nicht Raufer, ba ihr effen unb irinten möget?Ober »erachtet ihr bie ©emetnbe ©otteb, unb befebämet bie, foba niebtb haben? SBab fotl ich euch fagen? Soll ich euch lo*ben? hierin lobe ich euch nicht. (I. Kor. 11, 21. 22.)

Um SWihbräuchen »orsubeugen, bie oft bei folgen gemein*fchaftlichen Slbcnbmählern etntreien fonnien, gefchab wirtlich, bahbie oollflctnbigcn gentetnfamen ©ffen allmälig abbefteüt, unb nurbab 23recben unb bie Sertheilung beb Srobcb unb bie SSertbeilungbeb SBeineb unter bie anbachioolten hlnwcfenben, ganj nach ben©tnfefsungbWorten ©bri|ti, beibebalten würben.

Sluch bie Saufe beftanb anfangb nicht in einem blofjcn leicb«ten Scne| 3 en mit SBaffer, fonbern fie war eine wirtliche 33afd)ung,ein ©intauchen beb ©injuweibenben in SBaffer, um ju bebeuten,baf, wie fein Seib burd; bab SBaffer »on aller Unreinigfcft ge«fäubert werbe, fo müffc ftch fein ganjeb ©emütb nun.burch bieSiebe unb Sehre gefu »on allen geblern unb Sünben reinigen.3n beit Seiten ber Stpofiet machte man wenig Schwterigfeiten,bie Saufe ju geben. SBielen warb fite ju Sbeil, ehe fte nochben ganjen Umfang ber mit ber Nachfolge Scfu übernommenenPflichten tannten. @b war genug, wenn fte nur erft glaubten,bag 3efub ber »erbeihene ©hrifiub ober SDlefftab fei. ©iefer©laube führte fte notbwenbig jur Nachfolge beb £>errn unb ©r«