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alb Srubet behanbeln fott, ift atleb ©ute. — 3n biefer Ärafit,in biefer Siebe befielt bab Sleich ©otteö; nicht in SBorten, nt^)ttn Sehrgebättben, nicht in tobten ©laubenbbelenntniffen, nicht infyifjftnbigen Meinungen, nicht in gelehrten ober gelernten Se*hattbtungen. Unb fönnteft bu voeiffagen, unb wüffteft bn alle©ehetniniffe, hättefl bu alle Gcrfenntnifi, unb hättefl bu einen fofeften ©tauben, bafi bu gletchfant Serge eerfefctefl, unb hätteflbu ber Siebe nicht: fo wäre bir SltleS nichts nüf}e. — fprüfe nun,ob bu im 9tetche ©otteb ein Sürger btfl, ob bein ©laube nurin SBorten fleht, ober in ber Äraft? 9iur toer in ber Siebe tfl,ber tfl in ©ott.
Sin ich in Sir, mein ©oft, mein Safer? Sin ich in ®ir,toie cg Sein heiliger «Sohn war, bet aub Siebe jurn STOcnfchen*gefchlecht auf ©olgatha blutete? 3fl benn in ntir leine anbereSiebe unb Buneigung höher, alb bie jurn ©öttlichen?
Sich, ich möchte mein Singeftcht »or Sir oerhüllen, benn mein©eioiffen befennt, baff ich am Srbifchett mehr hange, alb anStr.3$ erfenne Sich, mein himmlifcher Satcr, alb mein höchficb,
unb hoch-btfl Su nicht mein höchfleb auf Gerben. Senn
ich bergeffe Sich oft über »ergängtiche Sufi, unb bab Biel meinerftnnltchenSegierben tfl mir oft wichtiger, alb bie Sugenb. 2Biefönntc tch hoffen, wie lönntc ich Unrecht thun, wie lönnte ichwiber Seinen ntir burch Sefuin geoffenbarten SBtHen hanbeln,unb meinen Scibenfchaften bie Bügel fchiefien taffen, wenn Sumeine Siebe weirefi?
O Äraft ©ottcb, rette mich! £) Siebe jum Zeitigen, heiligemich t bah nteine Shat übetetnflimme mit meiner Gcrfenntnifj! 3<hmöchte mich felbfl, ntetn gletfch unb Slut übcrwtnben, um einwahret Setenner metneb 3efu ju fein. D Äraft ©otteb, rettemich! Sffiirfe in mir SBollen unb Sotlbringen! 3$ hoöe Sufi ab*üufcheiben, unb bei ©fjriflo ä« fein. Simen.