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nabaS, f#rteb njieber in einer nnbern 2lbft#t fein Sbangelütnt,unb gwar ju 9iom, inbem er baS Ebangclütm SOTatt^ät bor ft#batie. Eben fo Sulas, ber befiänbige (Sefäbrte’htauli. Sohan*neS hingegen f#rieb fein Sbangelium, fo wie feinen erflen Srief,befiimmt jur SBtberlegttng bon Srrtbümcrn unb Sehren, bie ft#aus ben Gegriffen heibnifcher SBettmciSheit ins Shrificnthum ein*f#lei#en wollten. Um bon benen, bie er belehren wollte, berfian*ben ju werben, muffte SohanneS tn ben ihnen eigentbiimti#cn33orftelfimgS * unb DtebcnSartcn f#reiben. ©o tpat Seber. 3Bemtman nun in fpätern Beiten mit alten btefen Umjtänbcn unbefanntwar, weht gar ft# ni#t einmal um biefetben befiimmertc, fon*bern wenn Seber baS, was? ni#t gunä#fl für ihn gef#rieben war,wörfli# nahm, als wenn cS für ihn unb in ber SSorftctlungS*weife feiner eigenen Seit berfafft wäre: fb muhte eine Süfcngcneuer, oft einanber wiberfpre#enber53egriffc auffommen,bon wel#cn bie ätteften Ehrifien ni#ts gewuft hatten. ©o muhtebie ^Religion ber Ehrtfien allmätig eine anbere werben, als bieSteligion, wet#e ber JBelterlöfcr hatte unb berfünbigte.
IjJautuS fetbfi läugnete es gar ni#t, bah er fehr unglei#f#reibe; bah er Sillen Sitterlei ju werben fu#e, um biele ©eetenjtt gewinnen; bah er ni#t Sebent harte ©peifen gebe, weil fte•ni#t Sebcr ertragen lonne. Sr that, wie au# ber göttti#cSeitanb f#on felbfi: er richtete ft# na# ben Gegriffen unb Sin*ft#ten bercr, ju benen er rebete. 3# hätte eu# no# biel jufagett, aber #r fönnet es no# ni#t ertragen! ©o f#ilbert Paulusin feinem S3riefc an bie hebräif#en Suben Ehrthum als beneinigen unb hi>#flen ^openpriefter; er berglct#t ihn mit Slaronunb 3)?el#ifcbcf; er ma#t bte ©tiftspüte unb baS Iebittf#e Opfergunt Sßorbilb Sefu; er ftettt ben Stob Sefu als baS lefjtc groheSerföhnopfer bar — Stiles na# SBorflettungSart ber Suben, bieeinen Slaron unb fWcl#tfebef in ihrer @ef#i#te, fwpeprtefler