- 163 -
allem empfangen paben, oft faurn nocp für einerlei gehaltenwerben fönnen.
Ser (Streit über bic ferfon 3efu ©prißi, in n>ie fern fiegöttltd) unb ntcnfcptiiß fei, über ben SBertp beS bloßen ©laubensan ipn, warb fcpon in bemjenigcn 3aprpunbcrt angepoben, inwelißem ber SBelteriöfer fetbß uotp gelebt patte. SieS mußteunauSweftßlicp baper entßepen, rneil bie Slpoßel, inbent fie bieSBelt ju ber burcp Sefum gcoffenbarten Religion befeprten, immerjuerft auf ipn pintoiefcn, als bcn oon ©ott ©efanbten, benmcnfcpltcper ^ndpümer unb ©ünben willen in bie SBelt ©efomsmenen, fürunS ©elreujtgten. ©ie mußten aber notpwcnbig aufipn pinweifen, weil ßcp auf baS Slnfepen 3eftt alles Slnbcrc ßüfjte,was ße ju leprcn patten. SBer einmal ©tauben an 3efum patte,baß er ber wapre 50?cfftaS, ©otteSfopn, ÜOTittler, SJerföpner unbSBeltpeilanb fei, in wclcpem bic gütle ber ©ottpeit wopnte, bernapm aucp alte feine Offenbarungen unb Sepren an, unb folgtefeinen peiligen SJorfcßriftcn. ©o warb mit 3tccpt gefagt, ber ©taubean Sefum fei bie ©runblage aller Steligion, opne biefcn ©taubenlein §>e(l, 2tbcr, wenn man nacpper leprte, bas bloße ©taubenan Scfitm matpe fcpon felig, opne an bie weitern golgen unbgrüipte beS ©taubenS jit benfeu; wenn man ßcp einbitbete, basbloße Stebpaben 3efu fei genug, opne fiep weiter barum p be*fümntern, ob man aitcp peilig unb gereept im ©eiß unb ©inn3efu panbte unb lebe: fo ging man p weit. Sawiber eiferte,gteiep wie Sprißits felber .getpan, nun aucp ber Slpoßel SafobuSin feinem Sriefe, wo er fagt, baß ber ©taube opne SBerle tobtfei (3a!. 2, 14.); unb fautuS, wenn er feprieb: Unb patteiß) allen ©tauben, unb pätte bie Siebe niept: fo wäreiip nidjts!
Sie Briefe ber ülpoßcl ßnb niemals allgemeine gnbegriffe bergefamntten 3teligionSwaprpetten: fonbern gcwöpnticp burtp befon»