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Selten tragen, aber frei geboren ift itnb bleibt ber ungcrbliebeSeift, unb ber ©echter fernes SMtbebcrrfcberö reitet eine ©panneweit über ben ©taub hinaus, worüber er ju berrfeben bat, inbas unfiebtbare ©ebiet ber ©eelen. gier ftnb feine Söntge unb©flaoen, fonbern gleite Srüber unb einerlei Sinber ©otteS.gier blcnben feine Sronen unb £brone, oon ©olbfcbmieben unb3uwelterern gemacht, fonbern ber äßeifere ift ©efefsgeber, unb2lt(eS folgt ipm. gier ftnb nicht Sßaffen, nicht goltern unb Ser*fer fcbrecfltcb: fonbern bie üKacbt ber göttlichen SBabrhcit übeb»toinbet gecreSgewatt, ©chcrgen unb genferöfneibte. ©a fichtbaS ewige ©ebot: fWan mug ©ott mehr geborgen, benn benfWenfchen.
©te aber, welche mit weltlicher ÜOTacbt befleibet ftnb, biegür»ften, bie dichter, bie irbifchen Dbrigfetten alle, haben Siechtunb Sefttgnig, über irbifebe Drbnungcn ju wachen, unb überbaS SBettlicbe ju richten. SBer bie bürgerlichen ©efefse Übertritt,unb bie eingefübrten Serbäitniffe beö Staates umfiürjt, ift bür»gerlicbcr Serbrccber. aber bie fOictnung ift frei; bie getfiigenUeberjeugungen ftnb unabhängig bon ber gogeit febeS SDiacgtba»bers. ©er grrtgum fann nur oon ber üBabrbett gerichtet wer»ben. ©arutn fpraeg SgriguS oot bem jübifegen ©eriebt: gäbeich übet gerebet, fo beweife eö, bag eö böfe fei. gäbe ich aberrecht geretet, was fcbtägfl bu mich? (Sog. 18, 23.)
©S hat ju feiner 3eit an ©ewaltbabcrn gefehlt, welche, un»genügfaitt mit bürgerlicher üMacbt, geh auch gerrfchaft über bteSingcbten unb überbie ©ewigen anmagen wollten. 3gb hogeö, bttrebUnocrganb »on ihnen entweihtes amt erfüllte ge mit bsb m©elbgbiinfet oon ihrer Slugbett. ©ie ©fwten begriffen feines»wegS, bag ©ewalt etwas anbereS als Siecht fei, unb bürget»lieber Slang etwas anbereS als SBeiSgeit. ©ehr Siele würben,naihbem ge UnglücfS genug bttreb ihre Serblenbitng angerichtet