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10 (1853)
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fotibcrn fte ftnb auch »crberblicp tmb bcr Steligion im höchiten©rabc nachteilig. 2ßte »iele unrichtige Sorffctlungen finb ba»burch in bie chrifllicbe Sirche cingeftihri, tute »iele abergläubigeMeinungen ftnb baburch im grofkn Raufen beb Solfb erjcitgt,reeller nicht fähig iff, jebcrjeit bab galfche »ont SBahren juunterfcheiben! Gfr fieht nur bab Silb; unb wab er mit äugenfiept, erfüllt bie Grinbtlbungbfraft, prägt fiep feinem ©cbächtniffcbleibenbcr ein, unb fann eb nicht wicber tob werben. Senft eran bie C>ölle, fo benft er nur an ein Sitb, auf welchem allerleiefclbafte Ungeheuer in glammcn fptclcn. Senft er an ©ott, foiji ihm ©ott fein ©eiff, ben er im (Seift unb in ber SEBahrpcitanbeten folt, fonbern ein alter, wetjjbärtiger SDfann, wie im Silbebeb Sfalerb. Senft er an ben heiligen ©eifi, fo fcpwebt ihmin ©ebanfen eine SEaube, unb niebtb anbereb; eine £aube, »onwelcher Sicptfirabten aubflfepen. Stochten würbige Scelforgerunb Sircpenpäupter, wahrhaft fromme unb weife Obrigfeitcn,auch Leitern unb Srjieher, nicht länger gleichgültig gegen ber»gleichen ungcjtemcnbe, oft lächerliche Abbitbungen heiliger Singefein, unb nicht glauben, eb fei bloß unfchulbigcb Stacpwerf, jutAubjierung erfunben! Ser ©inftup ber Sfalerct auf tcligiöfeSorffcttungen tjt bibper weit nachtheiliger gewefen, alb er hättewohltätig fein fönnen. Ohne benfetben hätten wir »on jeherin bcr chrijttiebcn Ätrcpe unb im Solfe weniger Spaltungen,weniger ©inntiepfett, weniger Schwärmerei, weniger Sorurtpeil,weniger Aberglauben, weniger gwibeutpum gehabt!

Socp ich wenbe gern mein Auge hinweg »on jenen Unwürbig»feiten bcr fpätern Sage, bie ben erfien ©hülfen unbefannt waren,unb fepe auf bie heilige Scrfamntlung ber gottcntjücften güngcr.Sie würben »oll heiligen ©eifieb. SBab i|t heilig? ©b iff babSteine, geplerlofe, nie »on ©ünben ©ntweipte; eb iff bab ©ött»liehe! Ser heilige @ei|f iff alfo bet Antrieb jum himmtifepen,